Racket Science
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Informationen
Allgemeine Angaben
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| Label: |
Cuneiform |
| Durchschnittswertung: |
7/15 (2 Rezensionen) |
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Besetzung
| Charles O'Meara |
guitar |
| John Roulat |
drums, percussion |
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Tracklist
| Disc 1 |
| 1. |
How come the wrong people are always in charge?
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3:26
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| 2. |
You're living in a world of make-believe with flowers and bells and leprechauns and magic frogs with funny little hats
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3:55
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| 3. |
It's a good thing I don't have super brain powers or you'd be in a thousand little pieces right now
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3:17
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| 4. |
They're portable, they're annoying and they cost three dollars a case
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2:52
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| 5. |
I'm trying to contain an outbreak here and you're driving the monkey to the airport
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4:26
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| 6. |
It's almost impossible to concentrate in this café with all these leggy Belgian girls walking around in miniskirts
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6:05
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| 7. |
God has a plan for me, and it involves puppets
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2:26
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| 8. |
I wish I had me some of them miracle smart pills
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4:26
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| 9. |
I got my picture taken, I got forty dollars and I get to keep the underwear
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7:04
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| 10. |
There's some milk in the fridge that's about to go bad... and there it goes
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8:06
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| 11. |
Every word out of your mouth is like a turd falling in my drink
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2:58
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| 12. |
He looks interesting - and by interesting I mean weird
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1:36
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| Gesamtlaufzeit | 50:37 |
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Rezensionen

Wer sich nach Einstein benannt hat, der muss im Einstein-Jahr natürlich auch eine Platte herausbringen. Forever Einstein legen ihr fünftes und - nach eigenem Bekunden - auch bestes Album vor. Dabei hat es am Bass eine Personalveränderung gegeben. Der ziemlich spartanische Sound der Gruppe ist aber erhalten geblieben.
Eigenlob bedeutet natürlich nichts. Schon manche Band wähnte sich auf dem Höhepunkt, als sie ihn längst überschritten hatte. Leider beschleichen mich auch beim Anhören von "Racket Science" ungute Gefühle.
In den zwölf Stücken werden musikalische Versatzstücke unterschiedlicher Herkunft - aus Pop, Rock, Beat, weniger aus dem Jazz - in eigenartig introvertierte Miniaturen verwandelt, deren fast "stille" Bescheidenheit in starkem Kontrast zu den sarkastisch übertriebenen, skurrilen Songtiteln steht.
Damit hat sich die Gruppe von ihrem bisherigen Konzept nicht grundsätzlich abgewandt. Für meine Begriffe ist die Spannung aus der Sache aber weitgehend heraus. Am Hörer ziehen zahllose (scheinbare und echte) musikalische Zitate vorbei, fast jeder Moment auf dieser Platte kommt einem irgendwie bekannt vor, aber die Umsetzung des Materials in den neuen Kontext führt zu keinem bemerkenswerten Ergebnis. Im Gegenteil, vieles klingt sogar ziemlich dudelig, und dass es einem nicht auf die Nerven fällt, liegt vor allem am schlichten Sound des Ganzen, aus dem das Ohr rasch eine musikalische Hintergrundtapete macht.
Wahrscheinlich würden die Musiker an dieser Stelle darauf bestehen, dass das Album allerlei Feinheiten enthält, die sich nur bei ganz genauem Hinhören erschließen. Aber dieses Argument erschiene mir kraftlos. Das Ausloten von Feinheiten macht nur Sinn, wenn die Umgebung stimmt, in die sie eingebettet wurden. Und das ist hier nicht der Fall.
Forever Einstein werden gern in einen Avantgarde-Zusammenhang gestellt, wohl auch, weil sie bei Cuneiform veröffentlichen. Diese Kategorisierung war schon bei den Vorgänger-Alben kaum zutreffend. Für "Racket Science" hat sie noch weniger Gültigkeit.
| Anspieltipp(s): |
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| Vergleichbar mit: |
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| Veröffentlicht am: |
30.3.2005 |
| Letzte Änderung: |
30.3.2005 |
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Fünf Jahre sind seit dem letzten Forever Einstein Album "Down with gravity" vergangen, doch hört man sich "Racket science" an, so hat sich nur wenig geändert. Das rein instrumental agierende Trio um den Gitarristen Charles O'Meara, der sich früher mal C.W. Vrtacek nannte, spielt immer noch treibenden, gitarrendominanten Instrumentalrock, der in seiner hüpfend-nervösen Spielweise immer wieder über den eigenen Horizont blickt. So wechseln Passagen im Power Trio Format ab mit schräger King Crimson Logik, finden sich selbst Blues, Surfrock, wie auch Soundtrack Fragmente in der wirkungsvollen Dreier Umsetzung.
Doch trotz hoher Humorquote und jeder Menge Selbstironie mit solch abstrusen, ellenlangen Titelnamen wie z.B. "It's almost impossible to concentrate in this café with all these leggy belgian girls walking around in miniskirts", fehlt der Musik von Forever Einstein so etwas wie der finale Funke, der letzte Kick. Die Titel rauschen gefällig, teils auch sehr interessant gestaltet am inneren Ohr vorbei, ohne dabei jedoch wirklich in der Erinnerung haften zu bleiben. Vieles klingt einfach zu gleichförmig, zu ähnlich, auch wenn sich das Trio hörbar Mühe gibt, seine Songs vielschichtig und abwechslungsreich zu gestalten. Somit mehr ein Album aus dem Bereich "schön und interessant anzuhören, muss man aber nicht unbedingt haben."
| Anspieltipp(s): |
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| Vergleichbar mit: |
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| Veröffentlicht am: |
19.5.2007 |
| Letzte Änderung: |
2.3.2012 |
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