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Sigmund Snopek III

Roy Rogers Meets Albert Einstein

Coverbild
Informationen

Allgemeine Angaben

Erscheinungsjahr: 1982 (CD-Reissue 2001, Musea)
Besonderheiten/Stil: Klassischer Prog
Label: Mountain Railroad Records
Durchschnittswertung: 11.5/15 (2 Rezensionen)

Besetzung

Sigmund Snopek III Piano, Synthesizer, Flute, Tape Effects, Vocals

Gastmusiker

Byron Wiemann III Guitars, Percussion, Vocals
Mike Lucas Drums, Percussion, Tape Effects
Bret Tuveson Bass, Bass Pedals
James Gorton Vocals
Jeffrey Tappendorf Vocoder, Harmonica, Whistling, Electronic Bird, Vocals
Edward Mumm Violin
Bonnie Weber Modell Violin
Warren Wiegratz Sax
Keith deBolt Bass, Vocals
Mike Lucas Drums, Percussion
Manuel Garcia Glockenspiel, Drums, Percussion
Marty Shadd Xylophone, Marimba, Drums, Percussion
Scott Wenzel Vibes, Drums, Perussion
Llena de la Madrugada Flute
Pavel Burda Conductor

Tracklist

Disc 1
1. Ride In The Dark

1. Zully's Truck 2:39
2. Dimension Snatch 0:23
3. Transformatia 2:51
4. Backpocket Fugue 8:08
5. Song and Word Dream 2:05
6. Robotiko 3:08
7. OneBeamToColorsEndless 0:35
8. Meanwhile In LA 2:29
9. The Mountains 1:14
10. Death Valley Vortex 2:13
11. Worldless 2:45
12. Beam Bang 0:32

29:07
2. Roy Rogers Meets Albert Einstein 12:50
3. Song Sing To The Doldrum King 6:50
Gesamtlaufzeit48:47


Rezensionen


Von: Achim Breiling @ (Rezension 1 von 2)


Der jodelnde Cowboy trifft auf den Erdenker der Relativitätstheorie? Nun, hinten auf dem Beiheft dieser CD ist zumindest ein entsprechendes Bild zu finden: Sigmund Snopek III Arm in Arm mit einem elegant gekleideten Herrn mit Einstein-Maske und einem Typen in Country-Outfit. Mit Countrymusik haben die auf diesem Album zu findenden Klänge eigentlich nichts zu tun. Auch mit dem harmlosen Mainstream der Vorgängerscheibe hat diese CD kaum etwas gemein. Zwei Jahre nach "First Band On The Moon " erschienen, bewegt sich "Roy Rogers Meets Albert Einstein" in ganz anderen musikalischen Sphären.

Drei Stücke beinhaltet das Album. Den Großteil nimmt die fast 30-minütige Suite "Ride In The Dark" ein. Das Stück ist eine sehr abwechslungsreiche Aneinanderreihung von 12 eher kürzeren Abschnitten, die von diversen Keyboardklängen und der E-Gitarre dominiert wird. Lupenreinen, komplex arrangierten Symphoprog gibt es hier zu hören, der deutlich nach den 70er Jahren schielt, auch wenn er klanglich in den 80er Jahren verwurzelt ist. Die glatte und trockene Produktion und die verschiedenen analogen Keyboardklänge erinnern eher an diverse New Wave-Einspielungen als an die klassischen Progalben der 70er und verleihen der Aufnahme einen - aus der Sicht der 80er Jahre - durchaus modernen Klang. Nur im 5. Abschnitt - "Song And Word Dream" - wird gesungen, dafür aber sehr ausgiebig. Der mehrstimmige Gesang liegt irgendwo in der Mitte zwischen Gentle Giant und Queen (wohl mehr auf der Seite von Queen), stört mich aber aufgrund seiner Kürze nicht weiter. In der zweiten Hälfte ist Snopek öfter an der Querflöte tätig, was für einige getragene, bisweilen auch von den beiden Geigern untermalte Momente sorgt. Ab "Meanwhile In LA" bekommt die Musik gelegentlich auch jazzige Züge. Mit "Worldless" rockt das Stück noch einmal kräftiger los, ehe es schallend mit dem "Beam Bang" ausklingt.

Das Titelstück bewegt sich in Richtung der zeitgenössischen Klassik. Verschiedene Perkussionsinstrumente (darunter Xylophon, Marimba, Vibraphon und Glockenspiel) und die beiden Streicher bestimmen die Musik. Dazu kommen ein zurückhaltender Bass, Snopeks Piano und verschiedene Keyboards und ein jazziges, gelegentlich ziemlich wüst ausflippendes Saxophon. "Roy Rogers Meets Albert Einstein" ist eine flotte, jazzige Kammerprognummer, die, aufgrund des gamelanartigen, repetitiv monotonen Einsatzes der verschiedenen Metallophone (und der Marimba) mitunter so klingt, als hätte man die Minimalmusic eines Steve Reich mit jazzigem Symphoprog gekreuzt. Ergänzt wird das Ganze noch durch gelegentlichen, meist Vocoder-verfremdeten (Chor)-Gesang, ziemlich kunterbunte Freispielabschnitte, ein hallend-waberndes Flötensolo und eine kurze, parodistisch-schräge Fast-Country-Einlage.

Im abschließenden "Song Sing To The Doldrum King" zeigt dann Llena de la Madrugada in knapp 7 Minuten, was man so alles mit einer Querflöte anstellen kann.

"Roy Rogers Meets Albert Einstein" ist eine ausgesprochen abwechslungsreiche Scheibe, die jedem, der komplexen, meist instrumentalen Symphoprog liebt, zusagen sollte. Wer z.B. "The Voyage - A Trip To Elsewhere" oder die ersten beiden Mind-Alben von Isildurs Bane schätzt, sollte hier einmal reinhören!

Anspieltipp(s):
Vergleichbar mit:
Veröffentlicht am: 7.4.2005
Letzte Änderung: 8.4.2005
Wertung: 12/15

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Von: Kristian Selm (Rezension 2 von 2)


Sigmund Snopek hat in den 30 Jahren seines musikalischen Schaffens fast jedes Terrain und musikalische Spektrum schon einmal beschritten. Sein Ende der 70er, Anfang der 80er veröffentlichtes Werk "Roy Rogers meets Albert Einstein" (leider findet man im Booklet, wie auch im Internet verschiedene Jahreszahlen bzgl. der ursprünglichen Veröffentlichung) bewegt sich eindeutig im Fusionbereich, verbindet auf diesem Werk Rock, Jazz Rock, Klassik und Progressive Rock.

Obwohl Snopek von Hause aus Keyboarder ist, verkommt dieses Werk keineswegs zu einem Soloexkurs im egomanischem Tastendrücken, denn er hat sich zum einen jede Menge hervorragende Begleitmusiker mit an Bord geholt und zum anderen gibt er diesen auch Raum, sich instrumental auszutoben. Allen voran sei hier Byron Wiemann III erwähnt, der mit seinem fusionartigen Gitarrenspiel den Tasten mehr als nur Paroli bietet. Aber auch die ausdrucksstarke und variable Rhythmustruppe setzt Akzente.

Das Album teilt sich in drei sehr unterschiedliche Kompositionen. Da wäre als erstes, das 12-teilige, rund 29 Minuten lange "Ride in the dark", mit jeder Menge schwungvollem Jazz Rock, aber auch proggigen Passagen, die zentrale und gleichzeitig auch beste Komposition. Der Titelsong bekommt dann vor allem durch die Hinzunahme eines klassischen Orchesters, einen geradezu zappaesken Klassik Touch. Sprung- und wechselhaft, sehr lebendig und mehr als zeitgenössische Adaption im Wechselspiel zwischen moderner Klassik, Elektronik und Jazz Rock zu sehen. Vor allem der durch den Vocoder gejagte Gesang verleiht dem Werk eine besondere Note. Das nur von Flöte dargebotene "Song sing to the Doldrum King" dehnt sich auf fast 7 Minuten, wobei das arme Instrument in teils sehr abenteuerlicher Spielweise malträtiert wird. Mehr bizarr als wunderbar!

"Roy Rogers meets Albert Einstein" ist nicht unbedingt ein Album für den "normalen" Hausgebrauch, sondern gehört mehr in die Kategorie, zumindest zum damaligen Zeitpunkt wortwörtlich "progressiver" Musik. So entstand auf diesem preisgekrönten Album aus vielerlei Einflüssen eine spannende Interpretation neuer Musik.

Anspieltipp(s):
Vergleichbar mit:
Veröffentlicht am: 7.5.2006
Letzte Änderung: 7.5.2006
Wertung: 11/15

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Alle weiteren besprochenen Veröffentlichungen von Sigmund Snopek III

Jahr Titel Ø-Wertung # Rezis
1980 First Band On The Moon 6.00 1

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