Motions Of Desire
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Informationen
Allgemeine Angaben
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| Label: |
Eigenvertrieb |
| Durchschnittswertung: |
11.33/15 (3 Rezensionen) |
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Besetzung
| Eirik Hanssen |
Vocals |
| Lars Petter Holstad |
Bass |
| Gilbert Marshall |
Keyboards / Vocals |
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| Jan Torkild Johanessen |
Drums |
| Allan Olsen |
Vocals |
| Kim Stenberg |
Guitars |
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Tracklist
| Disc 1 |
| 1. |
Change
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20:05
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| 2. |
Motions Of Desire
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6:33
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| 3. |
Full Circle Poetry
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14:15
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| 4. |
Without Knowing Why
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7:55
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| 5. |
Illusion & Reality, Part 1
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10:18
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| 6. |
Illusion & Reality, Part 3 - Final Breath
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4:49
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| 7. |
Illusion & Reality, Part 4 - Reprise
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3:09
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| 8. |
Dream Vision
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7:50
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| Gesamtlaufzeit | 74:54 |
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Rezensionen

Wem sind die Flower Kings nicht mehr locker genug? Was die Blumenkönige an gutem Sound und raffinierten Arrangements Magic Pie voraus haben, machen die Norweger mehr als wett mit Spielfreude und Spaß.
Es gibt ja seit Urzeiten - OK, seit 10 Jahren erst, aber das ist im Musikgeschäft schon eine ganz schön lange Zeit - eine kleine Rivalität zwischen den Flower Kings- und den Spock's Beard-Fans. Magic Pie scheinen mir die ideale Band, um beide Fraktionen zu versöhnen. Hier Hippie-Anklänge und hymnisch-schwelgerischer Bombast mit coolen Melodien, da lässige Lockerheit und knackige Arrangements (mit gelegentlichen 70s-Orgel-Hardrock-Anklängen), und sogar ein kurzer Gentle Giant-Gesangsteil für all diejenigen, die dies auch bei Spock's Beard nicht missen mögen.
Magic Pie erfinden den Prog sicher nicht neu, aber manchmal muss man das nicht, um einfach Spass zu machen.
| Anspieltipp(s): |
Changes |
| Vergleichbar mit: |
The Flower Kings |
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| Veröffentlicht am: |
4.7.2005 |
| Letzte Änderung: |
4.7.2005 |
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Mal von der auch noch recht neuen Retroheads-CD abgesehen, hat mich lange kein Newcomer mehr so begeistern können wie Magic Pie. Was sie hier auf ihrem Debüt abliefern, ist von höchster Qualität und begeistert nicht zuletzt auch durch eine beeindruckende Stilvielfalt.
Ob symphonisch, folkig, hard-rockig oder frickelig - diese Jungs haben das alles drauf. Und wie! Und wenn sie mal arg wild drauflos frickeln - keine Angst, die wollen nur spielen....
Und genau das ist es, was dieses Album so besonders macht: zu jeder Phase der insgesamt 75 Minuten springt den Hörer ihre ungemeine Spielfreude förmlich an. Und dieser Spass an der Musik ist absolut ansteckend. Bei Spielzeiten von mehr als 70 Minuten reagiere ich eher skeptisch, aber hier vergeht die Zeit im Flug. Keine Durchhänger und kein unnötiges Füllmaterial - zweifellos beeindruckend!
Ihre Arrangements sind ausgesprochen geschickt. Wenn sie rumfrickeln, wissen sie ganz genau, wann es Zeit wird, wieder in moderatere Bahnen umzuschwenken. Wenn sie symphonischen Bombast-Prog spielen, ist dies blitzsauber und ebenso überzeugend wie härtere Passagen oder folkig-angehauchte Gitarrensoli.
In manchen traditionell-beeinflussten Passagen erinnern sie mich auch mal an ihre Landsleute von Ruphus oder Kerrs Pink. Und es gibt definitiv auch Phasen, in denen sie, gerade die Gitarrenarbeit betreffend, wie die großen Flower Kings klingen.
Selbst 70er Hard Rock Ausflüge, die prinzipiell eher nicht so mein Ding sind, gefallen mir bei Magic Pie gut.
Grossen Anteil am Gelingen des Albums haben sicherlich auch die Gesangsparts, die die beiden verantwortlichen Musiker souverän präsentieren, ohne dabei sonderlich spektakulär zu sein. Und das Ganze möchte ich natürlich auch gerne mal live erleben, denn dazu eignet sich ihre Musik geradezu perfekt. Ein klarer Fall fürs Spirit in Verviers!
Ich glaube, diese Band ist durchaus in der Lage, die Prog-Szene noch ordentlich aufzumischen.
| Anspieltipp(s): |
alles |
| Vergleichbar mit: |
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| Veröffentlicht am: |
19.8.2005 |
| Letzte Änderung: |
7.3.2012 |
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Ich darf mich der allgemeinen Euphorie (gut - nicht ganz so euphorisch wie der Vorrezensent) anschließen und anmerkend hinzufügen:
An einigen Stellen lassen sich auch deutliche Space-Rock-Einflüsse im Stil von Hawkwind heraushören ('Dream Vision') und 'Without Knowing Why' bietet Neoprog pur. Die Stücke, die auch auf der EP von 2003 sind, fallen in der Qualität nur gering von den neuen ab, für Besitzer eben jener EP sollten aber Stücke wie 'Change' und 'Full Circle Poetry' ein klarer Kaufgrund sein. Insgesamt merkt man der Gruppe durchaus an, dass sie noch nach ihrer Linie sucht und ihren eigenen Stil noch nicht gefunden hat. Macht aber nichts, denn "Motions Of Desire" macht richtig Spaß und ist auf jeden Fall eines der Überraschungs-Alben des Jahres!
| Anspieltipp(s): |
'Full Circle Poetry' |
| Vergleichbar mit: |
The Flower Kings, Hawkwind, 70er Hard Rock |
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| Veröffentlicht am: |
20.10.2005 |
| Letzte Änderung: |
19.10.2005 |
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Alle weiteren besprochenen Veröffentlichungen von Magic Pie
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