Live at The Classic Rock Society
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Informationen
Allgemeine Angaben
Besetzung
| John Young |
keyboards, lead vocals |
| Robin Boult |
guitars |
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| John Jowitt |
bass guitars, vocals |
| Dave 'Squeaky' Stewart |
drums, vocals |
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Tracklist
| Disc 1 |
| 1. |
Significance
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4:40
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| 2. |
When I was young
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5:02
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| 3. |
Just one day
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4:41
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| 4. |
All grown up
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4:26
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| 5. |
Underside
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6:56
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| 6. |
Unknown soldier
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14:20
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| 7. |
Childhood's End
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8:29
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| 8. |
Open skies
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4:05
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| 9. |
Kings
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3:51
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| Gesamtlaufzeit | 56:30 |
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Rezensionen

Musik wie diese wirkt auf eine Art, dass sich Progfans meistens etwas schwer damit tun, da bilde auch ich keine Ausnahme: ich höre drei bis vier dieser solide geschriebenen Songs und ordne sie schnell in den AOR-Bereich ein, den ich im Allgemeinen eher langweilig finde. Ein solcher erster Eindruck bestätigt sich bei vielen Bands leider oft genug, und tatsächlich kann ich es auch hier kaum vermeiden, nach wenigen Minuten Reminiszenzen an den Stil von John Wetton herauszuhören, was sicher kein Zufall ist, da Young früher mit ihm zusammengearbeitet hat.
Diese Aufnahme wurde, wie es der Titel sagt, Live eingespielt; die Tracklist ist so geordnet, dass die Knüller für den Schluss aufgespart wurden: der nicht Prog-vorbelastete Song-Liebhaber dürfte bereits in der ersten Hälfte Einiges finden, das ihm gefallen könnte, während sich der Proggie in Geduld üben muss (was ihm seiner Natur nach ja selten schwer fällt:-)): wenn man sich die Mühe macht, das Album ganz zu hören, kann man über die letzten vier Songs positiv erstaunt sein: hier wird die unausgesprochene Lektion gelehrt, dass man nie nachlassen sollte, einem Musiker etwas (im Prog-Sinne) Gutes zuzutrauen, und Grund zum Durchhalten liefern ja auch die beteiligten sonstigen Musiker: Jon Jowitt gibt sich hier zwar ziemlich zurückhaltend, aber Robin Boult pflegt seinen Gitarren-Stil, der sofort an Fish erinnert, und auch Dave ?Squeaky? Stewart ist kein Unbekannter ? wir kennen ihn ebenfalls von Fish. Und es wundert mich bisweilen, welche Assoziationen die Songs bei mir hervorrufen: während ?Significance? Strophen im melancholischen Stil eines Bruce Cockburn mit Wetton-typischem Refrain verknüpfen, könnte ?Underside? glatt von Mike & The Mechanics? ?Beggar on a beach of gold?-Album stammen, und ?Open skies? hat was von Alan Parsons? ?Stereotomy?-Phase.
Dennoch: sehr viel mehr gibt es m.E. über diese Musik nicht zu sagen. John Young scheint mir ein zweifellos talentierter und versierter Songschreiber zu sein, dessen Schreibweise sich immer auch etwas an derjenigen seiner jeweiligen Mitstreiter orientiert ? bestes Beispiel auf der CD ist ?Childhood?s End?, das er gemeinsam mit Jon Camp geschrieben hat und dessen Pianoeinleitung mit anschließendem Orchestraltusch der Band mich entsprechend schnell an Renaissance denken lässt. Zweifellos sucht John Young hier und da den Anschluss an proggige Gefilde, aber wo er ihn nicht sucht, bleibt eben auch nur AOR im Strophe/Refrain-Schema. Da aber die Annährung an den Prog hörbar ernst gemeint ist, wann immer sie auftaucht, hinterlassen die Songs ein positiveres Bild als z.B. die eines John Wetton. Dennoch gehört das Album nicht zu denen, die ich mir sehr oft im Leben anhören werde?
| Anspieltipp(s): |
die oben erwähnten Songs bzw. (wenn man von einem schneidend-proggigen Instrumentalstück überrascht werden will) ?Kings? |
| Vergleichbar mit: |
Als hätte die Fish-Band ein Album für John Wetton geschrieben ? unter zu Hilfenahme diverser Prog-Quellen. |
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| Veröffentlicht am: |
8.7.2005 |
| Letzte Änderung: |
8.7.2005 |
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