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STATISTIK
24186 Rezensionen zu 16533 Alben von 6440 Bands.
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Holger Czukay

Radio Wave Surfer

Coverbild
Informationen

Allgemeine Angaben

Erscheinungsjahr: 1989 (Remaster-Ausgabe mit Bonustitel 2006 bei Revisited Records)
Besonderheiten/Stil: live; sonstiges
Label: Virgin
Durchschnittswertung: 11/15 (1 Rezension)

Besetzung

Holger Czukay Waldhorn, Bass, Orgel, Radio, Diktaphon

Gastmusiker

Sheldon Ancel Gesang
Michael Karoli Gitarre
Jaki Liebezeit Schlagzeug

Tracklist

Disc 1
1. Rhine Water   (1-7: Live im Studio 1987) 1:26
2. It Ain't No Crime 4:26
3. I Get Weird Dreams 3:39
4. Saturday Night Movie 2:38
5. Dr. Oblivion 0:49
6. We Can Fight All Night 1:23
7. Get It Sweet 2:13
8. Ride A Radio Wave   (Live 1986) 5:36
9. Atmosphere Tuning   (9-13: Live, Gropiusbau Berlin 1984) 3:20
10. Voice of Bulgaria 1:50
11. Late Night Radio 3:42
12. Through The Freezing Snow 1:42
13. Encore 2:52
14. Mono Tone   (Bonustitel der Remaster-Ausgabe, 2006) 6:42
Gesamtlaufzeit42:18


Rezensionen


Von: Jochen Rindfrey @


Mit dem ehemaligen Can-Musiker Holger Czukay hat sich Revisited Records eines weiteren bedeutenden Vertreters progressiver Rockmusik aus deutschen Landen angenommen. Eine erfreuliche Wahl, denn Czukays Solowerk ist sträflich unbekannt! Die Ausstattung der CD entspricht dem gewohnt hohen Standard früherer Veröffentlichungen dieser Reihe: Digipack, CD als Miniatur-LP mit Rillen, informatives Beiheft mit einem allgemeinen Artikel über Holger Czukay und einem Artikel über dieses Album, jeweils deutsch und englisch.

Radio Wave Surfer erschien 1989, die einzelnen Stücke entstanden allerdings bereits in den Jahren 1984 bis 1987. Nun gelten die 80er Jahre allgemein als die "dunkle Zeit" des Prog, und das überwiegend zu recht; Aber, um es gleich vorweg zu nehmen, dieses Album wirkt wie ein Leuchtfeuer in der musikalischen Dunkelheit jener Jahre.

Holger Czukay wird hier von zwei seiner ehemaligen Bandkollegen begleitet, Schlagzeuger Jaki Liebezeit und Gitarrist Michael Karoli. Auf einigen Titeln gibt es dazu noch "Gesang" von Sheldon Ancel. Dass ich hier Anführungszeichen benutze, ist weder abwertend noch hämisch gemeint; Mr. Ancel hat aber so seine eigenen Vorstellungen von Gesang.

Die ersten sieben Stücke entstanden 1987 im Studio bei einer 24-stündigen Liveprobe. Die Musik könnte man ohne weiteres als eine Fortführung des Can-Sounds beschreiben. Da Holger Czukay hier vor allem an der Orgel zu hören ist, könnte man sogar glatt an Can mit einem neuen Sänger denken (es gab während dieser Zeit auch eine richtige Can-Wiedervereingung). Ach ja, Sänger: was Sheldon Ancel hier beiträgt, ist weniger Gesang im üblichen Sinn, sondern eher eine Art Sprechgesang, der oft auf eigenartig monotone und teilnahmslose Art vorgetragen wird. Das ist nicht negativ gemeint, ganz im Gegenteil; es klingt ziemlich cool und passt hervorragend zu der seltsam schleppenden Musik.

Das folgende Ride a Radio Wave entstand ebenfalls live, es stammt von einer Konzertprobe in der Frankfurter Messhalle im Juni 1986. Musikalisch den vorhergehenden Aufnahmen recht ähnlich, trägt Holger Czukay hier hauptsächlich eingespielte Radioaufnahmen bei, eine Technik, die er schon zu Can-Zeiten einsetzte.

Die restlichen Aufnahmen (bis auf den Bonustitel) stammen dann tatsächlich von einem Konzert; es fand im Dezember 1984 im Berliner Gropiusbau statt. Diese Aufnahmen entstanden ohne Sänger. Wie dem Beiheft zu entnehmen ist, war das Ziel des Konzerts, dem Publikum zu zeigen, wie Kurzwellensender musikalisch ergänzt werden können. Entsprechend hört man hier Holger Czukay eifrig am Senderknopf drehen, mal hört man Stimmfetzen (die dann noch per Diktaphon manipuliert werden), mal Fragmente von Musik. Ab und an wird noch kräftig ins Waldhorn geblasen, die Begleitung stammt wieder von Liebezeit und Karoli. Auch diese Stücke setzen die experimentelle Tradition von Can fort und sind frei sowohl von jeglichen Prog-Klischees als auch von den typischen 80er-Plattheiten.

Die Neuausgabe der CD enthält noch den Bonustitel Mono Tone aus dem Jahre 2006, der sich musikalisch nahtlos an die regulären Stücke anschließt.

Insgesamt ein schöner Auftakt für diese neue Wiederveröffentlichungsreihe. Radio Wave Surfer ist ein schönes Beispiel dafür, dass nicht alle Musiker der progressiven Szene in den 80ern in kommerzielle Gewässer abdrifteten. Wer die experimentellen Klänge von Can schätzt, wird sicherlich auch an diesem Album Gefallen finden.

Anspieltipp(s): Saturday Night Movie, Ride a Radio Wave
Vergleichbar mit:
Veröffentlicht am: 1.11.2006
Letzte Änderung: 22.1.2007
Wertung: 11/15

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Alle weiteren besprochenen Veröffentlichungen von Holger Czukay

Jahr Titel Ø-Wertung # Rezis
1969 Canaxis 10.00 1
1987 Rome Remains Rome 9.00 1
1993 Moving Pictures 12.00 1
1999 Good Morning Story 11.00 1
2000 La Luna 11.00 1
2001 Linear City 9.00 1

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