Die Vierte
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Informationen
Allgemeine Angaben
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| Label: |
Fazzul Music |
| Durchschnittswertung: |
12/15 (1 Rezension) |
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Besetzung
| Rémy Sträuli |
drums, keyboards, vocals, guitar solo (on "The milk sucking tick") |
| Beat Burkhard |
bass, stick |
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| Willy Riechsteiner |
electric & acoustic guitars |
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Gastmusiker
| Stefan Hugi |
soprano & tenor saxes |
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Tracklist
| Disc 1 |
| 1. |
Klabautermann
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3:55
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| 2. |
Bio und der Erdbeer
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5:26
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| 3. |
Gräbbs
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7:39
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| 4. |
Preludium
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1:04
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| 5. |
Interludium
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1:35
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| 6. |
Danza
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1:17
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| 7. |
Finale
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1:31
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| 8. |
Killmoulis
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3:50
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| 9. |
Micro Pieza I
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1:45
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| 10. |
Zwispi 1:2
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0:34
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| 11. |
Micro Pieza II
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1:53
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| 12. |
Zwispi 2:3
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0:17
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| 13. |
Micro Pieza III
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1:31
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| 14. |
Zwispi 3:4
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0:44
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| 15. |
Micro Pieza IV
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1:57
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| 16. |
The milk sucking tick (smooth as silk)
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3:21
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| 17. |
Pendule
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2:27
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| 18. |
Gluck glotzt
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6:22
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| 19. |
Tanko
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4:38
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| 20. |
Pietro Pazzo
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4:42
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| 21. |
Baltimore und die Kürbisschmuggelaffäre
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8:27
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| 22. |
Gräbbs
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3:54
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| 23. |
Gluck glotzt
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3:17
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| Gesamtlaufzeit | 72:06 |
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Rezensionen

Yolk kommen aus der Schweiz und machen im Prinzip "Progressive Rock" und zwar in der wortwörtlichen Bedeutung... ja, einen großen Schuß Jazz-Rock kann man auch ausmachen. An diesem Punkt sollte ich es mit der Rezension eigentlich belassen, denn die Musik, die sich mir auf "Die Vierte", dem - Überraschung! - vierten Album von Yolk, bietet ist einigermaßen schwer in Worte zu fassen.
YOLK die Vierte...
Bevor a) die Welt untergehen sollte und b) die Musikwerkstatt abgerissen werden würde, entschlossen sich die Yolks im Februar 1999 nochmals eben dort hinzugehen um zu recorden. [...] So vergingen die Jahre, die Welt ging doch nicht unter und ohne Geld und mit neuer Besetzung kümmerten sich die Yolks nicht mehr um diese Aufnahmen, die für immer im Keller zu verschimmeln drohten. Dann kam ein wahnsinniger Italiener (Raoul Caprio vom Kaliphonia Label) auf die Idee, diese Songs doch noch zu veröffentlichen, denn in Italien verkaufte sich die Octopus CD so gut wie Vino Rosso.
...so steht es auf der Label-Website Fazzul Music. Das demonstriert vielleicht so ein bisschen den speziellen Humor, der die Musik von Yolk umgibt. So ist das also, die Aufnahmen zu "Die Vierte" entstanden also schon einige Jahre vor der Veröffentlichung. Ein Schicksal, welches ja so manche Prog-Band teilt. Letztlich existieren Yolk aber immer noch (zäh!), wenn auch in veränderter Besetzung und veröffentlichen auch noch weiterhin Alben.
Ihr merkt schon... Ich drücke mich um die Musik ;-) Dabei ist die so richtig klasse, nur wie sage ich es Euch? Yolk geben als Vorbilder den Progressive Rock der 70er, hier speziell King Crimson und Gentle Giant an, aber diese Einflüsse sind in der Musik maximal zu erahnen, wenn überhaupt vorhanden. Hier ist nichts von RetroProg im klassischen Sinne zu hören. Und damit erreichen Yolk ihr selbstgestecktes Ziel auch mit Bravour... Neues, eigenes Schaffen aus der Inspiration großer Musik. Yolk rocken mit unverschämten Groove, den Weltklasse-Schlagzeuger Rémy Sträuli hatte ich ja schon bei der Besprechung von Ulterior Lux gelobt. Hier hat er mit Beat Burkhard einen kongenialen Partner, dessen Basslinien mal melodiös, mal heftig funky die Klangwelt des traditionellen Rhythmusinstruments weit, weit dehnen. Dazu kommt mit Willy Riechensteiner ein Gitarrenvirtuose, der sich nicht in selbstverliebten Solo-Etüden ergeht, sondern der immer wieder kleine Kabinettstückchen einbaut, die man erst so nach und nach entdeckt. Höhepunkt der Gitarrenarbeit sind die verspielten "Micro Pieza"-Stücke, die von Leo Brouwer für Gitarre komponiert wurden, und dieYolk sozusagen in einen tragenden musikalischen Rahmen packen. Für die jazzigen Schübe ist "Dauergast" Stefan Hugi mit seinen Saxophonen zuständig.
Yolk kombinieren auf "Die Vierte" jazzige Avant-Rock-Stücke ("Klabautermann", "The milk sucking tick") mit veritablem Funk-Rock ("Gräbbs") mit groovigem Jazz-Rock ("Baltimore und die Kürbisschmuggelaffäre") und Ausflügen in die Nähe moderner Klassik ("Musica Incidental Campesina"-Suite (Tracks 4 - 7) und die "Micro Piezas"). Dazwischen gibt es Seltsames, Klangspiele, ein bisschen Tanzmusik ("Tanko") und zum Abschluß gar "radio edits", falls jemand mal was von Yolk im Formatradio spielen möchte ;-), zu hören. Die kuriosen Texte, die manchmal wie dadaistische Exerzitien wirken, tun ihr übriges zur seltsamen, witzigen Atmosphäre des Albums. Es wird nie richtig abgedreht, daher muß hier niemand Angst haben (ich kenne sonst (noch) kein weiteres Album von Yolk, aber was man so lesen kann, sollte "Die Vierte" vielleicht das zugänglichste Album bisher sein), trotzdem verlangt die wilde Mischung schon ein bisschen musikalische Offentheit und Abenteuerertum. Aber dann bekommt man auch ein richtig mitreißendes Album voller Überraschungen, Spaß und hervoragenden musikalischen Leistungen geboten. Ihr solltet neugierig sein ;-)
| Anspieltipp(s): |
Klaubautermann, Gräbbs |
| Vergleichbar mit: |
jeder Song könnte mit was anderem verglichen werden... aber Yolk an sich mit nix ;-) |
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| Veröffentlicht am: |
24.2.2007 |
| Letzte Änderung: |
24.2.2007 |
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Alle weiteren besprochenen Veröffentlichungen von Yolk (SUI)
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