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Kenso

Kenso II

Coverbild
Informationen

Allgemeine Angaben

Erscheinungsjahr: 1982 (CD-Reissue 1993 (King Records) und 2002 (Pathograph))
Besonderheiten/Stil: instrumental; Jazzrock / Fusion; Klassischer Prog
Label: PAM
Durchschnittswertung: 11/15 (2 Rezensionen)

Besetzung

Atsushi Makiuchi Keyboards
Kimiyoshi Matsumoto Bass
Yoshihisa Shimizu Guitar, Keyboards, Mellotron
Shiro Yajima Flute
Haruhiko Yamamoto Drums

Gastmusiker

Masayuki Tanaka Bass

Tracklist

Disc 1
1. Sora ni hikaru 6:22
2. Masui Part 1 2:06
3. Masui Part 2 4:20
4. Hyoto 6:10
5. Brand shiko 4:34
6. Harukanaru chi e 3:55
7. Naibu e no tsukikage 3:45
8. Sayonara Progre 7:00
9. Nihon no mugiuta   (Bonustrack CD-Reissue King Records) 5:54
10. Inei no fue   (Bonustrack CD-Reissue King Records) 5:26
11. Umi   (Bonustrack CD-Reissue King Records) 5:31
12. Power of the glory   (Bonustrack CD-Reissue Pathograph) 4:19
13. Four holes in the ground (PFM)   (Bonustrack CD-Reissue Pathograph) 7:45
Gesamtlaufzeit67:07


Rezensionen


Von: Kristian Selm (Rezension 1 von 2)


Im Gegensatz zum zwei Jahre später erschienen Album "Kenso III", dem man viel deutlicher die 80er Jahre im Sound und auch der kompositorischen Umsetzung anmerkte, ist der Vorgänger die harmonische Schnittmenge aus späten 70er-Jahre-Progsounds und leichtfüßiger, aber keinesfalls zu glatt polierter JazzRock/Fusion. Sicherlich ist dieses Album nichts für die Puristen des einen, noch des anderen Stils, dennoch ist Kenso mit diesem sehr schwungvollen, wie auch inhaltlich interessant gestalteten Album ein erstes Highlight in ihrer langen Historie gelungen.

Die Gründe dafür liegen vor allem in der großen instrumentalen Abwechslung, sowie den vielschichtigen Kompositionen begründet. Instrumental gelingt hier eine spannende Verbindung von Keyboards (auch mal rein akustisch mit Pianoklängen) und Gitarre (ebenfalls akustisch und elektrisch), wie besonders die Flöte einige klangliche Farbtupfer sorgt. Weiterhin beeindruckt das Spiel miteinander durch eine gewisse, unverkrampfte Lockerheit, bei der keineswegs die reine Technik im Vordergrund steht, sondern vor allem ein gelungener Fluss von harmonischen, aber dennoch druckvollen Ideen gelingt. Zudem gibt die Band nicht immer Vollgas, sondern räumt ebenfalls Platz für ruhige, mehr akustisch geprägte Nummern ein.

Gerade durch die keineswegs zu dominante Keyboardausrichtung und den für Kenso ansonsten ungewohnten Flötentönen, ist dieses Frühwerk der Japaner auch inhaltlich anders ausgerichtet, was jedoch keineswegs bedeuten soll, dass die Tasten gänzlich in den Hintergrund verschwinden. Weiterhin klangen Kenso zu Beginn ihrer Karriere teilweise eher klassisch-europäisch, denn nur vom höhenlastigen Nippon-Bombast dominiert (der aber einige Male dennoch durchschlägt), was diesem Album eine gewisse Sonderstellung einräumt.

Anspieltipp(s):
Vergleichbar mit:
Veröffentlicht am: 22.6.2007
Letzte Änderung: 2.3.2012
Wertung: 11/15

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Von: Achim Breiling @ (Rezension 2 von 2)


Das ist ja mal eine Überraschung! Im Beiheft des Pathograph-Reissues des zweiten Albums von Kenso ist doch tatsächlich alles Gedruckte sowohl in Japanisch als auch in Englisch zu finden. Ansonsten sind die CD-Neuauflagen aus dem Land der Aufgehenden Sonne ja ziemlich knauserig was lesbare Beiheftinformationen angeht. Zwei längere Texte sind da zu finden, einerseits über "Kenso II" und die japanische Musikszene der frühen 80er Jahre (geschrieben von einem gewissen Tatsurou Ueda), andererseits über die Entstehung von "Kenso II", verfasst anlässlich der Veröffentlichung des Reissues von Bandchef Yoshihisa Shimizu.

Da erfährt man einiges über Shimizus Leben in zwei Welten, der aufblühenden Jap-Progszene der frühen 80er und dem anstrengenden Studentenleben auf der Hochschule für Zahnmedizin, wo sich Shimizu nicht sonderlich wohl fühlte, sich aber durchaus bewusst war, dass ein erfolgreicher Abschluss eine enorme berufliche Sicherheit bedeutete. Nebenher entstanden im Sommer 1982 im Probenraum des Colleges, auf einer von ihm selbst gekauften 8-Spurmaschine, die Aufnahmen zum zweiten Kenso-Album, welches Shimizu zudem als die erste "richtige" Kenso-LP bezeichnet.

Nun, in stilistischer Hinsicht ist "Kenso II" sicher das erste typische Kenso-Album, bewegt sich die Musik doch weitestgehend in den klassischen Jazzrockgefilden, die auch die weiteren Alben der Band bestimmen sollten. Klassisch-progressive oder Canterbureske Elemente sind im Vergleich zum Debüt reduziert, auch wenn die Musik durch den ausgiebigen Tasteneinsatz weiterhin sehr symphonisch ausgefallen ist. Dazu kommen flotte Gitarrenlinien, eine druckvoll vorantreibende Rhythmusabteilung, seltene Gesangseinalgen und Shiro Yajima an der Flöte. Seine Tätigkeit (er sollte leider Kenso bald verlassen) sorgt zudem für gewisse japanisch-asiatische Elemente, die der Musik einen eigenen Charakter verleihen. Das Ergebnis ist ein schwungvoller, reich instrumentierter Symphojazzrock (eine jazzigere Version von Camel?), der noch weitestgehend auf quietschige 80er-Jahre-Sounds verzichtet, zwar im Jahre 1982 nichts wirklich Neues bot, aber trotzdem sehr gut unterhält.

Bot das erste CD-Reissue des Albums von King Records noch Bonusmaterial vom damals noch nicht auf CD erhältlichen Erstling der Band, gibt es auf der Pathograph-Version zwei undatierte, klanglich sehr gute Livenummern als Bonus: "Power of the glory" (das als Studioaufnahme auf "Kenso III" zu finden ist) und eine überzeugende Coverversion von "Four holes in the ground" von PFM.

"Kenso II" war wohl in der Tat ein Meilenstein für die Band (wie es Tatsurou Ueda in seinem Essay schreibt). Kenso haben hier ihren Stil gefunden und auch ihr Instrumentalspiel perfektioniert. Allerdings sollte sich danach in progressiver Hinsicht nicht mehr allzu viel in der Musik der Gruppe tun, die mehr und mehr zu etwas glatter Tastenfusion verkam, so dass man "Kenso II" (zusammen mit dem stilistisch uneinheitlicheren, aber nichts desto Trotz sehr hörenswerten Erstling) als interessantestes Album von Kenso bezeichnen muss!

Anspieltipp(s):
Vergleichbar mit:
Veröffentlicht am: 4.12.2011
Letzte Änderung: 11.12.2011
Wertung: 11/15

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Alle weiteren besprochenen Veröffentlichungen von Kenso

Jahr Titel Ø-Wertung # Rezis
1980 Kenso 10.00 1
1985 Kenso III 9.00 2
1986 In concert - Music for unknown five musicians 11.00 1
1989 Sparta 12.00 1
1991 Yume no oka 11.00 1
1993 Live '92 12.00 1
1994 Sora Ni Hikaru - Early Live Vol.1 11.00 1
1995 Inei No Fue - Live Vol. 2 10.00 1
1998 In the West 11.00 1
1999 Esoptron 6.00 1
2002 Fabulis Mirabilibus De Bombycosi Scriptis 10.00 1
2006 Utsuroi Yuku Mono 12.00 1

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