Live
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Informationen
Allgemeine Angaben
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| Label: |
Orange |
| Durchschnittswertung: |
8/15 (1 Rezension) |
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Besetzung
| Peter Sjardin |
Organiser, Vocals, Sound effects |
| Dave Duba |
Guitar, Vocals |
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| Dolf Geldof |
Bass |
| Paul van Wageningen |
Drums |
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Gastmusiker
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| Neppy Noya |
Percussion (Tracks 3,4,5) |
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Tracklist
| Disc 1 |
| 1. |
Paradise now
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2:04
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| 2. |
Years in every day
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5:23
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| 3. |
Between 18 and 50 part VII
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15:11
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| 4. |
Purple sky
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4:59
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| 5. |
Noyas congas
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5:08
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| 6. |
Verandering
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15:51
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| Gesamtlaufzeit | 48:36 |
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Rezensionen

1974 erschien ein erstes Live-Album der Group 1850. Im Gegensatz zum zwei Jahre später veröffentlichten "Live on tour", welches Teile eines einzigen Konzertes beinhaltet, enthält "Live" eine handvoll Stücke, die bei verschiedenen Konzerten irgendwann in den Jahren 1969-73 mitgeschnitten wurden. Genauere Angaben sind dem Beiheft des CD-Reissues - auch die Vinylversion war sehr spartanisch aufgemacht - nicht zu entnehmen.
Zwei Nummern von "Live" stammen vom zweiten Album der Group 1850 ("Paradise Now" und "Purple Sky"). Den Rest der Nummern gibt es nur hier (wobei eine Fragmentarische Version von "Between 18 and 50" auf dem Album "Polyandri" auftaucht). Die auf "Live" gebotene Musik steht stilistisch "Paradise Now" recht nahe. Psychedelisch-spacige Rockjams gibt es hier zu hören, mit recht erdigem, bluesigen Einschlag. Wie eine Mischung aus Hawkwind und Pink Floyd klingt das meist, wobei sich gelegentlich schon die jazzrockigen Einflüsse nach vorne arbeiten, die dann auf "Live on tour" vorherrschend werden. Höhepunkt des Albums ist der lange, schwungvolle Jam "Between 18 and 50 Part VII", in dem klangvolle Tastensounds, die jaulende Gitarre und allerlei Perkussion wild durcheinander rocken.
Etwas aus dem Rahmen fällt das abschließende "Verandering", eine Solonummer von Peter Sjardin, der das Stück alleine mit seiner Orgel-Synthesizer-Konstruktion, dem Organiser, bestreitet. Allerlei Klänge, Geräusche, Synthesizer- und Orgelläufe wabern, hallen und schallen hier kantig und wirr durcheinander und erzeugen ein sehr dichtes, elektronisches Klanggemälde.
"Live" wäre eigentlich ein sehr unterhaltsames Album mit sehr eigenständigem Spacerock, wenn das Ganze (das CD-Reissue) einen ordentlichen Klang hätte. Oder, der Klang ist eigentlich ganz in Ordnung. Was stört sind immer wieder auftauchende Brüche, Sprünge und Aussetzer, die wohl auf das schlechte Tonbandmaterial zurückzuführen sind. Gelegentlich rauscht und knistert die Scheibe auch ziemlich. Ich bin mir sicher, dass man mit etwas digitalem Aufwand dieses Material in einen weitaus besseren Zustand versetzen könnte. Das ziemlich lieblos (und wohl auch ohne Beachtung der Urheberrechte) auf einen Silberling übertragene CD-Reissue von Progressive Line kann ich daher nicht empfehlen.
| Anspieltipp(s): |
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| Vergleichbar mit: |
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| Veröffentlicht am: |
23.5.2007 |
| Letzte Änderung: |
30.4.2010 |
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