Return to the Emerald Beyond
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Informationen
Allgemeine Angaben
Besetzung
| Gregg Bendian |
drums, dumbeq |
| Glenn Alexander |
guitar, voice |
| Rob Thomas |
violin |
| Adam Holzman |
keyboards |
| David Johnsen |
bass |
| Premik Russell Tubbs |
saxophone, flute |
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| Katherine Fong |
violin |
| Zach Brock |
violin |
| Nicole Federici |
viola |
| Leigh Stuart |
cello |
| Maria Neckham |
voice |
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Tracklist
| Disc 1 |
| 1. |
Eternity's Breath
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14:30
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| 2. |
Lila's Dance
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9:00
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| 3. |
Can't Stand Your Funk
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6:56
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| 4. |
Pastoral
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10:58
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| 5. |
Faith
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2:55
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| 6. |
Cosmic Strut
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5:42
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| 7. |
If I Could See
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1:51
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| 8. |
Be Happy
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6:59
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| Gesamtlaufzeit | 58:51 |
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| Disc 2 |
| 1. |
Earth Ship
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11:59
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| 2. |
Pegasus
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3:40
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| 3. |
Opus 1
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2:09
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| 4. |
On The Way Home To Earth
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8:58
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| 5. |
Smile Of The Beyond
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5:00
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| 6. |
Vital Transformation
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11:25
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| 7. |
Sister Andrea
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11:44
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| Gesamtlaufzeit | 54:55 |
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Rezensionen

Im Jahr 2001 entschloss sich Drummer und Komponist Gregg Bendian neben seiner erfolgreichen Solo- und Studiomusiker-Karriere ein besonderes Projekt zu starten. Er wollte die Musik des Mahavishnu Orchestras wiederbeleben und zu Gehör bringen. Dazu gründete er zusammen mit dem Geiger Rob Thomas das Mahavishnu Project, letztlich eine Coverband, die sich voll der Reproduktion der Mahavishnu-Klassiker verschrieben hat. Inzwischen ist das 'Project' seine Hauptbeschäftigung geworden. Die Musik des Mahavishnu Orchestras ist nun alles andere als leicht spielbar, aber Bendian und Thomas versammelten einige weitere hervorragende Musiker um sich, die schließlich die Songs von "The Inner Mounting Flame", "Birds Of Fire" usw. so authentisch wiedergaben, dass sogar Mahavishnu-Gründer John McLaughlin dem Ganzen seinen Segen gab.
Anfangs spielte man einzelne Tracks mit einer dem ursprünglichen Orchestra gleichen Besetzung (Gitarre, Bass, Keyboards, Violine, Schlagzeug) relativ nah am Original nach. Das 'Project' agiert dabei sicherlich eine Spur relaxter als das große Vorbild. Genießen konnte man das z.B. anlässlich der Freakshow 2005, als das 'Project' nachdem Höllengewitter von Present die Bühne enterte und für einen wunderbar verträumt-relaxten Abschluss des Abends sorgte. Nachzuhören ist sowas auf der ersten CD-Veröffentlichung des 'Projects' - Phase 2 -, über die auf diesen Seite sicherlich auch noch zu reden sein wird.
Mit der Zeit ging das 'Project' dazu über, als Besonderheit komplette Alben in der Original-Songreihenfolge live darzubieten. Und man dehnte die Aktivitäten außerdem dem auf die zweite Inkarnation des Mahavishnu Orchestras aus. Aufgrund vielfachen Fanwunsches widmete man sich schließlich dem zweiten Album der zweiten Mahavishnu-Inkarnation, "Visions Of The Emerald Beyond". Bendian besetzte das 'Project' praktisch komplett neu, nur Violinist Thomas ist geblieben. Neben den neuen "Basis"-Musikern wurde das 'Project' auch noch um eine kammermusikalische Variante erweitert, mit diversen Streichern, einem Bläser und einer Sängerin. Eigentlich nur logisch, denn die zweiten Mahavishnus operierten ja auch mit orchestralen Erweiterungen und lautmalerischem, textlosem Gesang.
Das 'Project' erweist sich auch hier als kompetenter Stellvertreter des originalen 'Orchestras'. Das treibende, virtuose Schlagzeugspiel von Gregg Bendian trifft auf ausladende Soli von Keyboards, Gitarre und Violine. Die Streicher sorgen für Klangfülle, wobei sich gerade das kratzige Cello immer mal wieder in den Vordergrund spielt. Premik Russell Tubbs an Sax und Flöte sorgt für schräge Farbtupfer. Das 'Project' trifft die Stimmung des 'Orchestras' recht genau und sorgt so für wohlige Schauer, auch wenn hier mehr miteinander als gegeneinander agiert wird und so vielleicht das allerletzte Feuer fehlt. Vielleicht könnte man sagen, wo das 'Orchestra' in Lichtgeschwindigkeit agiert, spielt sich beim 'Project' alles in Schallgeschwindigkeit ab. Dafür setzt das 'Project' diesmal noch ganz andere Akzente. Man spielt nicht mehr nur sklavisch nach, sondern erweitert die originalen Titel um ausladende eigene Soloparts. Damit drückt man dem Ganzen schon einen gewissen eigenen Stempel auf. Zu dem klingt der Gesamtsound des 'Projects' ein bisschen rockiger und bluesiger, als der des 'Orchestras', was wohl im wesentlichen an der Gitarrenarbeit von Glenn Alexander liegt. Vollends eigene Akzente setzt das Project, wenn in "Can't Stand Your Funk" plötzlich das Saxofon eine führende Rolle übernimmt oder "Opus 1" durch die Streicher in eine Studie moderner Klassik verwandelt wird. Während das Mahavishnu Orchestra doch hin und wieder etwas verbissen wirkt, meint man beim 'Project' immer die Musiker mit einem seligen Lächeln im Gesicht vor sich zu sehen, wenn sich die Licks zuwerfen.
Das Mahavishnu Project präsentiert zweifelsohne eine gelungene Wiederbelebung der Musik des legendären Mahavishnu Orchestras. Ob es sich deswegen lohnt das Album einer, wenn auch aussergewöhnlichen, Coverband zu kaufen, muss jeder selbst entscheiden. In diesem Falle würde ich für "Ja" votieren, schon wegen der an sich tollen Musik und wegen der durchaus eigenen Akzente, die das 'Project' zu setzen weiss.
| Anspieltipp(s): |
Can't Stand Your Funk, Cosmic Strut |
| Vergleichbar mit: |
Mahavishnu Orchestra ;-)) |
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| Veröffentlicht am: |
28.5.2007 |
| Letzte Änderung: |
28.5.2007 |
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