14 de Abril
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Informationen
Allgemeine Angaben
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| Label: |
Fonomusic |
| Durchschnittswertung: |
12/15 (1 Rezension) |
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Besetzung
| Alberto Toribio |
Keyboards, Voice |
| Antonio Samuel Rodriguez |
Drums, Voice |
| Manuel Rodriguez |
Guitars, Voice |
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| Pepe Lagres |
Bass, Voice |
| Pepe Sanchez |
Sax |
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Tracklist
| Disc 1 |
| 1. |
Aqui Y Ahora
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11:54
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| 2. |
Madre Tierra
1. Madre Tierra 2. Pellizco
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8:13
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| 3. |
Un Nuevo Abril Sin Sal
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8:16
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| 4. |
Shootin´ up (Subiendo)
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11:37
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| Gesamtlaufzeit | 40:00 |
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Rezensionen

Am 14. April 1974 hoben Alberto Toribio, Manuel Rodriguez, Antonio Samuel Rodriguez, Pepe Lagares und Pepe Sanchez in Sevilla Goma aus der Taufe. Ziemlich genau ein Jahr später legte die Band ihr erstes und einziges Album vor, welches daher den Titel "14 de Abril" bekam. Dieses ist in seiner Vinylform eine der gesuchtesten spanischen Progveröffentlichungen, und das zu Recht, gehört die Scheibe doch zu den besten iberischen Produktionen aus den 70er Jahren. 2003 wurde das Album auf CD wieder veröffentlicht, remastert und versehen mit einem hübschen dreiklappigen Digipack.
"14 de Abril" ist ein ziemlich abwechslungsreiches, fast wirres Album, welches in seinen vier langen Stücken kantigeren Prog, erdigen Rock, Jazzrock, symphonische Tastenfülle und spanische Folklore zu einem sehr stimmigen Ganzen mischt. Orgel und Piano, E-Gitarre, Sax, Bass und Schlagzeug bestimmen die Musik, sind komplex und stellenweise - für spanische Verhältnisse - ziemlich aggressiv und schräg zu Gange. Im zweiteiligen "Madre Tierra" greift Manuel Rodriguez auch zur akustischen Gitarre und erzeugt mit sehr stimmungsvollen, klassisch-iberischen Läufen für hispanische Atmosphäre. Dazu sorgt Pepe Sanchez' Saxophon mit seinem Getröte für maurisch-orientalisches Flair. "Pellizco" - Teil 2 von "Madre Tierre" - bietet dagegen sperrigen Jazzrock, dominiert vom wirren Wechselspiel von Sax und E-Gitarre. Gegen Ende gerät das Stück dann ganz aus den Fugen und verwandelt sich in ein schräges, avantgardistisches Lärmdurcheinander, um dann ganz zum Schluss wieder akustisch-jazzig-folkig auszuklingen. Grandios!
Auch die anderen drei Nummern haben es in sich. Nach fast hymnischem, etwas melodieseligem Beginn rockt "Aqui y Ahora" jazzig-proggig dahin, mal flott, mal eher getragen, mal von der E-Gitarre dominiert, mal vom voluminösen Saxophon. In der zweiten Hälfte der langen Nummer gibt es zudem ausgiebige, getragen-leidenschaftliche Gesangseinlagen in Kastellan (da vier der fünf Musiker als Sänger geführt werden, ist unklar wer hier singt). "Un Nuvo Abril Sin Sal" rockt sehr erdig, fast hart, bleibt durch die virtuosen Saxeinwürfe gleichzeitig aber sehr jazzig. In der zweiten Hälfte wird die Musik dann aber sehr symphonisch, angefüllt mit gleitenden Tastenflächen, getragenem Chorgesang und weiteren filigranen Einlagen von Sax und E-Gitarre. Das abschließende "Shootin' up" beginnt sehr ruhig, mit getragenem Gesang (diesmal in Englisch) und verschiedenen durcheinander purzelnden, sanften E-Gitarrenlinien. Die Nummer, die zu Beginn ein wenig den Charakter eines getragenen King-Crimson-Songs hatte, steigert sich langsam, verwandelt sich in einen langsam voranschreitenden Sax-Gitarren-Orgelprognummer um sich dann nach siebeneinhalb Minuten in ein frei-jazziges Wirrniss zu verwandeln, aus dem vor allem das wild dahintrötende Saxophon herausragt. Gegen Ende kehrt das Stück wieder zum Sax-Gitarren-Orgelprog zurück, und klingt dann so ruhig und entspannt aus, wie es begann.
"14 de Abril" ist eine hervorragende Scheibe mit spanischem Prog, die sich vor den angelsächsischen, französischen und italienischen Klassikern des Genres nicht zu verstecken braucht. Das Quintett aus Sevilla präsentiert hier eine sehr eigene, spannende, abwechslungsreiche und gelegentlich auch recht abenteuerliche Mischung, die wirklich Spaß macht. Sehr empfohlen!
| Anspieltipp(s): |
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| Vergleichbar mit: |
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| Veröffentlicht am: |
8.6.2007 |
| Letzte Änderung: |
3.7.2007 |
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