Echoes In Time
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Informationen
Allgemeine Angaben
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| Label: |
Giordano Records |
| Durchschnittswertung: |
8/15 (2 Rezensionen) |
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Besetzung
| Erinn Waggoner |
bass |
| Cameron Castle |
guitar |
| Rusty Clutts |
drums, percussion |
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| William O'Connell |
keyboards |
| Dave Gilbert |
vocals |
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Gastmusiker
| Damian Wilson |
vocals |
| Natalie Grace Chua |
vocals |
| David Ragsdale |
violin |
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| Hugh McDowell |
cello |
| David Lee |
narration |
| Rachel Arrant, Jenna Broege, Kelli Jo Compton, Megan Little |
choir |
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Tracklist
| Disc 1 |
| 1. |
Prologue (Beach Discovery)
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4:11
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| 2. |
Sirens Call
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2:42
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| 3. |
Log Entry
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0:28
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| 4. |
Horizons
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7:31
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| 5. |
Requiem Of The Mind
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6:22
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| 6. |
Times Companion
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3:55
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| 7. |
Riding The Wind
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1:12
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| 8. |
Distant Shores
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3:08
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| 9. |
I Of The Storm
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13:32
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| 10. |
Epilogue (Beach Realization)
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2:37
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| Gesamtlaufzeit | 45:38 |
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Rezensionen

Port Mahadia aus Kentucky sind das Projekt von Gitarrist Cameron Castle und Bassist Erinn Waggoner. Beide sind schon länger in Sachen Musik unterwegs und zumindest im Falle von Castle auch entsprechend ausgebildet. Gemeinsam mit gleichgesinnten Musikern setzen sie hier also ihre Version eines Progressive Rock-Konzeptalbums um. Die Songs ranken sich um eine Geschichte von einer schwierigen Seereise oder einem Seelentrip, die Interpretation bleibt dem Hörer überlassen. Der Konzeptcharakter wird von ein paar gesprochenen Passagen, die aber glücklicherweise den Musikfluss nicht weiter stören, unterstrichen.
Die Besonderheit des Albums sind allerdings die Gastmusiker. Wie auch immer Castle und Waggoner das geschafft haben, sie haben mit David Ragsdale (u.a. Kansas) an der Violine, Hugh McDowell (Electric Light Orchestra) am Cello und vor allem mit Sänger Damian Wilson (Hansdampf in allen Gassen, u.a. Threshold, Ayreon) einige Hochkaräter an Land gezogen.
Musikalisch bietet ?Echoes In Time? eine Mischung aus melodischem ProgMetal, sinfonischem Melodic Rock und mainstreamigen Rock, der nicht selten an (allerdings neuere) Kansas erinnert. Gleich zu Beginn meint man gelegentlich "Icarus" (oder besser "Icarus II") zu vernehmen. Die Gitarrenarbeit zwischen heftigem Riffen und verzwirbelten Soli ist durchaus interessant, allerdings manchmal soundmäßig seltsam in den Hintergrund gemischt. Waggoner ist ein solider Bassist, der sehr gut mit dem durchaus kreativen Drummer Clutts harmoniert, so dass die Rhythmusfraktion die Songs druckvoll vor sich her treibt. Die Keyboards spielen keine große Rolle. Sie sorgen für Klangfülle, Flächen und Effekte, aber eher im Hintergrund. Allerdings ist das Songwriting insgesamt nicht so der Hit. Es wirkt wenig innovativ, manche Passagen meint man schon mal gehört zu haben und man kommt eigentlich kaum über ?netten? melodischen ProgMetal hinaus. Manches könnte vielleicht auch auf einem Arena-Album auftauchen, um noch einen anderen Vergleich zu wagen. Vieles wirkt auch ein bisschen gewollt auf Prog getrimmt, so gibt es dann auch gegen Ende auch noch einen obligatorischen Longtrack (obwohl der gut geraten ist). Das ist alles nicht schlecht, aber eben auch nicht so aufregend.
Was das Album vor dem Absturz bewahrt, sind die Gäste. Wann immer Ragsdale die Violine erklingen läßt, und das ist glücklicherweise durchaus öfters der Fall (dazwischen hat er gar einen kleinen Solospot), ist Gänsehaut garantiert. Reizvoll vor allem wenn Gitarre und Violine unisono riffen. McDowell hat leider nur wenige Einsätze, aber dann sorgt auch das wehmütige, kratzige Cello für Freude. Höhepunkt sind die Auftritte von Damian Wilson, der seinem Ruf als Gesangsheld vollauf gerecht wird und seine Songs voller Inbrunst dahinschmettert. Kein Wunder, dass der Stammsänger des Projekts, David Gilbert, eigentlich nur einen Einsatz ganz zu Beginn hat. Schöne Einsätze haben auch die weiblichen Stimmen, sei es solo oder als Chor. Das sind die Momente, in denen das Album richtig Spaß macht.
Was bleibt ist ein Album zwischen kraftvollen, sinfonischen ProgMetal-Momenten und durchaus mainstreamigen Melodic Rock-Einlagen. Das Ganze ist sehr gefällig gemacht, klingt gut, ist nicht anstrengend, aber auch nicht langweilig. Wer es also nicht immer hoch komplex und abgefahren mag und bei Melodic Rock-Anklängen und etwas gefälligeren Melodien nicht gleich Ausschlag bekommt, sollte sich das Album durchaus mal zu Gemüte führen.
| Anspieltipp(s): |
Horizons, Requiem Of The Mind |
| Vergleichbar mit: |
eine Mischung aus Kansas, Arena, Threshold beschreibts vielleicht ganz gut |
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| Veröffentlicht am: |
13.4.2008 |
| Letzte Änderung: |
1.6.2008 |
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Zitat von der Website: This is the next level of progressive rock. Welcome to Port Mahadia. Ganz schön überzeugt sind die Herren von dem was sie tun. Denn ein höheres Niveau erreiche ich beim Hören des Albums bei weitem nicht.
Nett, aber entbehrlich. Das ist das Fazit, um es mal vorweg zu nehmen. Wirklich bleibenden Eindruck hinterlässt diese Scheibe bei mir nicht. Zu weichgespült klingen die Passagen mit Gesang, zu mittelmässig Hard-/Prog-Rockig die instrumentellen. Den Sound vermag ich auch nicht unbedingt als druckvoll bezeichnen. Die Bassdrum ist einfach nur grausam abgemischt und erinnert eher an Pappkarton. Hier und da bedient man sich bekannter Strukturen aus Prog und Progmetal, baut dampfende Passagen aus dem Melodic Rock ein und frickelt wild drauflos, so dass der Faden im Song nicht immer erkennbar bleibt.
Freilich, musikalisch ist das schön vorgetragen, die Gastmusiker bestechen durch eindrucksvolle Beiträge. Vor allem Damian Wilson steigert die Qualität. Nach den ersten Treshold CDs habe ich seine Entwicklung nicht mehr verfolgt, um so überraschter bin ich über die vielfältigen Stimmfärbungen, die er gegenüber früher einbringt. Das macht Spaß. Wenn die Violine von Ragsdale erklingt, gibt das immer ein gewisses Happy-Feeling. Plötzlich ist was los, man bricht aus Strukturen aus, Gitarre und Violine duellieren sich gekonnt.
Diese positiven Aspekte stehen den doch eher unspektakulären Ideen im Songwriting gegenüber. Von daher erklimmt man halt doch keine höheren Sphären beim Hören des Albums, vielmehr stagniert hier die Entwicklung des Progressive Rocks. Ein mittelprächtiges Werk.
| Anspieltipp(s): |
|
| Vergleichbar mit: |
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| Veröffentlicht am: |
1.6.2008 |
| Letzte Änderung: |
1.6.2008 |
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