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Hinn Islenski Þursaflokkurinn

Gæti eins verið...

Coverbild
Informationen

Allgemeine Angaben

Erscheinungsjahr: 1982
Besonderheiten/Stil: Rock / Pop / Mainstream
Label: Eigenvertrieb
Durchschnittswertung: 6.5/15 (2 Rezensionen)

Besetzung

Ásgeir Óskarsson Schlagzeug
Egill Ólafsson Gesang, Keyboards
Tómas M. Tómasson Bass, Keyboards
Þórður Árnason Gitarre

Tracklist

Disc 1
1. Pínulítill karl 3:53
2. Gegnum holt og hæðir 3:34
3. Nú er heima! 3:27
4. Sérfræðingar segja... 3:42
5. Gibbon (Hylobates) 5:23
6. Fyrst var ekkert 4:59
7. Þögull eins og meirihluttin 3:20
8. Vill einhver elska...? 4:25
9. Ranimosk 5:53
Gesamtlaufzeit38:36


Rezensionen


Von: Jochen Rindfrey @ (Rezension 1 von 2)


Zum dreißigsten Geburtstag des Trollhaufens erschien im Frühjahr 2008 eine opulent aufgemachte 5-CD-Box mit dem Titel Þursar, die die vier zwischen 1978 und 1982 erschienenen Alben der Band sowie ein 1984 entstandenes, aber nicht veröffentlichtes Album enthält. Alle CDs kommen in edlem Digipack und enthalten ausführliche Hintergrundinformationen über die Entstehungsgeschichte des jeweiligen Albums. Zumindest vermute ich, dass es sich um ausführliche Hintergrundinformationen handelt, die Texte sind nämlich ausschließlich in Isländisch abgedruckt. Daher kann ich auch nicht sagen, ob die CDs remastert wurden; der Klang ist jedenfalls gut, Bonustitel sind allerdings keine drauf. Immerhin gibt es auch die Liedtexte dazu, so dass der Fan aus voller Kehle mitsingen kann (besonders bei den ersten drei Alben zu empfehlen).

Nach dieser allgemeinen Vorrede nun zum Album selbst. Gæti eins verið... erschien 1982 als letztes Werk der Isländer. Die Jahreszahl dürfte manchen Leser bereits skeptisch stimmen, und ich muss leider sagen: zu recht! Ein Blick auf die Besetzungsliste zeigt, dass es kein Fagott mehr gibt; ersetzt wurde es durch verstärkten Keyboardeinsatz, natürlich in Form 80er-typischer, steriler Plastikklänge.

Auch der Stil der Band hat sich deutlich verändert; nichts ist mehr mit wildem Mix aus Wikingergegröhle, Folklore, Jazzrock und Prog. Stattdessen gibt es 80er-typischen Wave-Pop, teilweise schon in Richtung Synthie-Pop gehend. Ab und an erinnert der sich überschlagende Gesang noch etwas an die Ausgelassenheit der vorherigen Alben, aber die meisten Songs sind doch recht gesichtslos und austauschbar. Lediglich die Tatsache, dass auch hier noch Isländisch gesungen wird, hebt die Musik von anderen Früh-80er-Produktionen ab.

Ob man Gæti eins verið... derzeit als Einzel-CD bekommt, ist mir nicht bekannt. Lohnen würde es sich jedenfalls nicht. Dagegen lohnt sich der Erwerb der erwähnten Box um so mehr, trotz dieses "Ausrutschers", denn ansonsten ist feinste Musik enthalten, wie man den Rezensionen zu den anderen Alben entnehmen kann. Erhältlich ist die Box bei Charly Heidenreich.

Anspieltipp(s):
Vergleichbar mit:
Veröffentlicht am: 18.6.2008
Letzte Änderung: 18.6.2008
Wertung: 3/15
die Box lohnt sich trotzdem!

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Von: Christian Rode @ (Rezension 2 von 2)


Das dritte Studioalbum von Hinn Islenzki Thursaflokkur (bzw. Thursaflokkurinn) ist vielleicht so etwas wie das missing link zwischen dem isländischen Folk-Prog der 70er Jahre und dem späteren isländischen Indierock der Sugarcubes und Björk.

Der Unterschied zu den vorangegangenen Alben ist in der Tat frappierend. Die 70er sind Geschichte, der Sound ist düster und wavig-synthetisch. Hierfür steht auch das minimalistische, dunkle Artwork. Damit stehen Thursaflokkurinn aber wie man weiß keinesfalls allein auf weiter Flur, denn der musikalische Einfluss der New Wave hat Anfang der 80er Jahre die Progwelt allenthalben überrannt wie man leicht feststellen wird, wenn man sich die Alben der alten Helden von Genesis, Yes, Peter Gabriel, Godley & Creme oder last not least Robert Fripp und King Crimson jener Jahre anhört. Und die finnischen Trolle machen in diesem Vergleich keineswegs eine schlechte Figur.

Kein Folk, kein 70er Jahre Prog, dafür aber jede Menge wavige Sounds und auch Reggae, eine dominante Gitarre, die rockig und schräg neue Härte postuliert, Synthies, die finstere Klangkaskaden produzieren, die aber so gut wie nie 80-er käsig klingen, dazu der donnernde Wikingergesang von Egill Olafson - so klingt die Wave-Inkarnation von Hinn Islenzki Thursaflokkur. Und was kompositorisch geboten wird, ist keinesfalls billig, sondern zeigt immer noch viel musikalischen Ideenreichtum und Komplexität.

Die Stücke v.a. in der ersten Hälfte haben dabei auch einen hohen Wiedererkennungswert. Herausheben möchte ich das ebenso straighte wie trancehafte Nu er heima! mit tief unter die Haut gehenden Vocals im Refrain. Oder das mit Soundgimmicks (Schreibmaschine und Telefonläuten zu asiatischen Keyboardklängen) eingeleitete, poppige Serfraedingar Segja, das stark hitverdächtig klingt. Zu solchen Melodien war HIT ;) ja bereits auf ihrem Debut in der Lage (vgl. den ?Ohrwurm? Nutiminn). Thogull eins og meirihluthinn zeigt die Band eher von ihrer rotzig-punkigen (!) Seite und das abschließende Ranimosk - mit dem auch das Konzert zum 30-jährigen Jubiläum 2008 eingeleitet wurde - klingt wie eine Komposition Ennio Morricones zu einem Italo-Western.

Überhaupt ist bemerkenswert, dass sich die Mannen von Thursaflokkurinn keinesfalls ihres musikalischen Wandels Anfang der 80er Jahre zu schämen scheinen, da sie bei besagtem, höchst empfehlenswerten Konzert zwei Drittel dieses Albums live zum Besten geben. Mehr gibt es vom hochgelobten Debut auch nicht zu hören.

Gaeti eins verid soll hier allerdings auch nicht zu sehr gehypt werden. Es ist einfach ein hörenswertes musikalisches Dokument der Wandlung des Prog in schwieriger Zeit. Das Album überzeugt mit einem genuinen Sound, der auch heute noch mindestens genauso gut hörbar ist wie der der zitierten Kollegen. Ein letztes Wort noch zur Einordnung: sowohl Rock/Pop/Mainstream als auch NDW führen in die Irre.

Anspieltipp(s): Nu er heima!, Serfraedingar Segja..., Ranimosk
Vergleichbar mit: den alten Helden unter dem Wave-Einfluss
Veröffentlicht am: 24.1.2009
Letzte Änderung: 8.3.2012
Wertung: 10/15

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Alle weiteren besprochenen Veröffentlichungen von Hinn Islenski Þursaflokkurinn

Jahr Titel Ø-Wertung # Rezis
1978 Same 11.60 5
1979 Þursabit 13.00 3
1980 Á hljómleikum 12.00 3
2008 Ókomin forneskjan - 2
2008 Þursar 12.00 1
2008 Hinn Islenzki Þursaflokkur og Caput (CD/DVD) 14.00 1

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