An Ocean of Dreams
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Informationen
Allgemeine Angaben
Besetzung
| Achim Wierschem |
guitar and all instruments except |
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Gastmusiker
| Catherine Delgadillo |
nylon guitar (I,3), 2nd E-guitar (I,3; II,8) |
| Mike Pearse |
vocals (I,4; II,8) |
| Claas Reimer |
sound-fx (I,4; I,6) |
| Andres Rexach |
E-guitars and sitar (I,2) |
| Yves Sordage |
E-guitars (I,13) |
| Artie Q |
vocals (I,8; I,14; II,8) |
| Jef de Corte |
piano (I,8) |
| Gregor Hilden |
blues guitar (I,6; I,14; II,7) |
| Lorenz Kaiser |
piano (I,10) |
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| Olaf Jordan |
piano (I,15) |
| Peter Figge |
keyboards (I,6) |
| Hans Wende |
bass (I,6) |
| Paulo Freitas |
vocals (II,4) |
| Bernard Agis Garein |
guitars (II,3; II,5; II,9) |
| Sara de Bourgeois |
vocals (II,11) |
| Joachim Bendt |
synth solo (II,4) |
| Jenny K |
vocals (II,10) |
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Tracklist
| Disc 1 |
| 1. |
Theme for an imaginary Mindmovie
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7:52
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| 2. |
Planet Passion IV
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4:16
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| 3. |
Mekon Peppers
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4:33
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| 4. |
Secret Lies
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5:21
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| 5. |
Dark Tower
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5:22
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| 6. |
Journey through the Outlands
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5:32
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| 7. |
Moonmaiden
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4:37
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| 8. |
Just the Thought of you
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5:14
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| 9. |
On the Floor
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5:21
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| 10. |
Holy
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4:08
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| 11. |
A Space based Utopia
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5:35
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| 12. |
Mahe
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5:58
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| 13. |
A new kind of Man
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5:04
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| 14. |
Is it a Dream?
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6:06
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| 15. |
For the ones we love
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4:50
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| Gesamtlaufzeit | 79:49 |
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| Disc 2 |
| 1. |
Corona
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4:19
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| 2. |
Promises
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4:51
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| 3. |
Earl Grey
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4:53
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| 4. |
Devil in disguise
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3:54
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| 5. |
Way back home
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5:19
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| 6. |
Aurora
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4:19
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| 7. |
Living through the Ages
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6:04
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| 8. |
I can't be sure but I think I love you
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4:52
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| 9. |
Sunday Evening
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6:19
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| 10. |
Time by Time
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5:51
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| 11. |
House of Love
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4:49
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| Gesamtlaufzeit | 55:30 |
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Rezensionen

Mit seinem Projektnamen Mindmovie und dem Titel des Albums An Ocean of Dreams hat Achim Wierschem eine gute Wahl getroffen. Dies trifft auch für das vielleicht etwas klischeehafte Cover zu (eine einsame Gitarre ruht am Bootssteg, während ein Segelschiff vor einer aus dem Meer steigenden Sonne im Nebel entschwindet...).
Achim Wierschem ist dem kundigen Proggie als Gitarrist, Tastenmann und Komponist der Düsseldorfer Band Flaming Bess ein Begriff. Wie bei Flaming Bess geht es auf dem ersten Solo-Album des erfahrenen Musikers vorwiegend instrumental zu. Nur bei einigen Stücken holt sich Wierschem alias Mindmovie Gastsänger/-innen ins Studio. Hinzu kommt aber noch eine Vielzahl von Freunden und Kollegen, die ihn bei der üppigen Songauswahl begleiten.
Der Klang des Albums kommt sonnenklar und fett rüber, was bei dieser Art von Musik auch unbedingt geboten ist. Denn Mindmovie, das ist wirklich Musik für einen imaginären Film. Musikalisch werden vom Gitarrensound her u.a. Assoziationen an David Gilmour oder Mark Knopfler wach, wenngleich Wierschem nicht imitiert, aber von der Stimmung her passt es.
Stilistisch bewegen sich die Songs zwischen floydiger, bluesiger Relaxtheit und z.T. moderner Rhythmik, wie man es auch von Flaming Bess her kennt. Wierschem solo ist dabei aber noch weniger proggie als seine Stammband, aber nicht minder ausdrucksstark und virtuos an seinem Instrument. Es werden auch immer wieder Ansätze von Weltmusik eingearbeitet, die der CD (eigentlich Doppel-CD) ein gewisses kosmopolitisches Flair verleihen.
Wenn ich eben Doppel-CD geschrieben habe, hat das seinen Grund. Nominell handelt es sich um eine CD mit Bonus-CD. Aber die Bonus-CD steht in der Qualität der Haupt-CD in nichts nach. Wierschem hat für Mindmovie einfach in den vergangenen Jahren eine stattliche Auswahl beeindruckender Songs komponiert, die nicht Platz auf einer einzigen CD finden konnten. Und so gibt es eben eine Bonus-CD mit über 50 Minuten, die qualitativ auch anstandslos als reguläre CD durchgegangen wäre.
Voraussichtlich werden sich von Achim Wierschems Projekt Mindmovie nicht annähernd so viel CDs verkaufen lassen wie von David Gilmours letzter Solo-Scheibe. Da sieht man mal wie ungerecht die Welt ist, denn in der musikalischen Qualität steht Mindmovie nicht hinter dem ungleich berühmteren Kollegen zurück. An Ocean of Dreams ist Kopfhörer-Musik zum Entspannen und zur Unterstützung des Gedankenflusses auf einer langen Reise. Und es ist dabei auch immer wieder Musik zum Aufhorchen.
| Anspieltipp(s): |
Theme for an imaginary Mindmovie, Mekon Peppers, Time by Time, Devil in Disguise |
| Vergleichbar mit: |
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| Veröffentlicht am: |
19.1.2009 |
| Letzte Änderung: |
23.3.2012 |
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Achim Wierschem hat vornehmlich als Gitarrist in den letzten 35 Jahren in vielen Bands gespielt. Am bekanntesten ist vielleicht seine Mitwirkung bei den Fantasy-Proggern Flaming Bess. Nun legt er also ein Soloalbum vor unter dem Projektnamen Mindmovie.
Und ?Mindmovie? ist eine gute Namenswahl, denn kleine Filme für den Kopf, genau das ist es, was Wierschem hier abliefert. Zuerst konnte ich mit dem Album nicht viel anfangen, weil mir ein roter Faden fehlte, der die stilistisch doch recht abwechslungsreichen Kompositionen zusammenhielt. Aber das Offensichtliche entdeckt man manchmal erst spät: Es ist Wierschems melodisch-elegisches Gitarrenspiel, welches letztlich den roten Faden darstellt und einen durch das Album geleitet. Gitarrenheldentum ist nicht die Mission von Wierschem. Er setzt eher auf die Atmosphäre und die Macht des richtigen Tons am richtigen Ort. Selbstverliebte Griffbrettakrobatik fällt hier also aus, auch wenn Wierschem zwischendurch mal andeutet, dass dies nicht eine Frage von technischem Können, sondern von bewusster Entscheidung ist. Also liegen Vergleiche mit David Gilmour oder Andy Latimer eher nahe.
Sein Gitarrenspiel umrahmt Wierschem mit teils poppigen Melodien, teils mit modernen, trippigen Sounds, wie man sie schon von den letzten Flaming Bess-Alben kennt. Kein Wunder, zeichnet dafür hier wie dort Claas Reimer verantwortlich. Diverse Gäste (darunter auch die Flaming Bess-Kollegen) steuern auch Gesang bei, so dass es kein instrumentales Album bleibt. Stilistisch legt sich Wierschem nicht fest, Rock, Pop, Prog, ein bisserl Bar-Jazz und gar mal ein bisschen Blues geben sich munter die Klinke in die Hand. Letztlich lädt ?An Ocean Of Dreams? zum Träumen und Relaxen ein. Sehr entspannte Musik, die zuweilen allzu weichgespült daherkommt und in der man nicht immer nach dem Progfaktor suchen sollte, wenn man damit glücklich werden will.
Die ersten 500 Besteller von ?An Ocean Of Dreams? erhalten eine Bonusdisk mit buntem Material aus einem ganzen Musikerleben. Teils sind hier die gleichen Musiker zu Gange, wie auf dem Haupt-Album. Hier geht es nochmals bunter zu, von Rock bis Schmuse-Pop gibt es hier alles. Nette Beigabe.
| Anspieltipp(s): |
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| Vergleichbar mit: |
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| Veröffentlicht am: |
31.1.2009 |
| Letzte Änderung: |
31.1.2009 |
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?An Ocean of Dreams?, das erste Soloalbum von Achim Wierschem, ist eine überwiegend instrumental gehaltene, aber irgendwie trotzdem sehr fesselnde Angelegenheit. Eigentlich langweilt mich so was recht schnell, hier aber ist es anders: Die einzelnen Songs grenzen sich wohltuend voneinander ab, sorgen dafür, dass man sich entspannt zurücklehnen kann, und die Musik ? wenn möglich sollte man das Album per Kopfhörer genießen - lässt immer wieder neue Bilder im Kopf entstehen.
Die Namen ?Mindmovie?, bzw. ?An Ocean of Dreams? sind also nicht gerade unpassend gewählt. Das gilt übrigens auch für die zahlreich vorhandenen Gastmusiker auf diesem Album. Zum Beispiel geben sich die werten Kollegen von Flaming Bess bei dem ein oder anderen Song (?Journey Through The Outlands?) die Klinke in die Hand.
Musikalisch klingt hier die Hauptband von Herrn Wierschem übrigens gar nicht mal so direkt durch. Bei der Gitarrenarbeit, bzw. den Soli bedient er sich vielmehr bei Pink Floyd und Mike Oldfield. Gerade der Opener ?Theme For An Imaginary Mindmovie?, mit einem Zitat aus ?Shine On Your Crazy Diamond?, stellt offensichtlich eine Hommage an den wohl größten Gitarristen aller Zeiten, David Gilmour, dar. Rhythmisch und atmosphärisch klingt demgegenüber ein wenig mehr elektronische Musik durch. The Alan Parsons Project, ein wenig Tangerine Dream und ganz besonders Maxxess kommen mir hier am ehesten in den Sinn.
Produktionstechnisch gibt es rein gar nichts zu meckern. Für eine Eigenproduktion klingt das Ding wirklich sehr druckvoll und klar. Die Aufmachung des Doppelalbums ist sehr liebevoll und sehr detailliert gestaltet, zu jedem einzelnen Song gibt es eine kleine Geschichte oder einige interessante Informationen zum Entstehungsprozess. Diese Liebe zum Detail und vor allem den Spaß, den Achim Wierschem bei der Entstehung dieses Album gehabt zu haben scheint, hört man bei jedem einzelnen Song heraus.
Jeder, der sich bei den genannten Bands zu Hause fühlt und für instrumentale, sehr atmosphärische, gitarrenorientierte Musik mit leichtem Hang zur Elektronik was übrig hat, sollte hier auf jeden Fall zugreifen. Spannendes Kopfkino!
| Anspieltipp(s): |
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| Vergleichbar mit: |
Mike Oldfield, Maxxess |
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| Veröffentlicht am: |
7.3.2009 |
| Letzte Änderung: |
7.3.2009 |
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