The Human Condition
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Informationen
Allgemeine Angaben
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| Label: |
Inside/Out |
| Durchschnittswertung: |
10/15 (1 Rezension) |
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Besetzung
| Rob Moratti |
Vocals |
| Jim Crichton |
Bass |
| Ian Crichton |
Guitars |
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| Jim Gilmour |
Keyboards, Vocals |
| Brian Doerner |
Drums |
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Tracklist
| Disc 1 |
| 1. |
The Human Condition
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6.51
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| 2. |
Step Inside
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4.56
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| 3. |
Hands Of Time
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5.29
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| 4. |
Avalon
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4.48
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| 5. |
A Number With A Name
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4.51
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| 6. |
Now Is Now
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4.12
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| 7. |
Let It Go
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4.47
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| 8. |
Crown Of Thorns
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5.46
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| 9. |
You Look Good To Me
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5.22
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| Gesamtlaufzeit | 47:02 |
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Rezensionen

Es gibt Alben vor denen habe ich Angst... Angst, dass eine meiner Ikonen ganz grausam stürzt und fort an musikalisch für mich verloren ist. Das kommende vierte Studioalbum von Riverside ist so ein Album und ganz sicher ist auch das vorliegende ?The Human Condition? von Saga ? das erste Album ohne Michael Sadler ? ein solches.
Saga ohne die charakteristische Stimme von Michael Sadler erschien mir vollkommen undenkbar. Nun, ?The Human Condition? nimmt diesen Bedenken ein wenig den Wind aus den Segeln und bestätigt sie doch aber zugleich. Wie kommt's?
Wie an diversen Orten im Internet schon zu lesen war, liefern Saga musikalisch eine beeindruckende Leistung ab. Diesmal schaffen die Kanadier fast so etwas wie die Quadratur des Kreises, eine musikalische Entwicklung auf die man lange warten musste. Sie verändern, man könnte sagen modernisieren, ihren Bandsound, werden rockiger, werden vertrackter, aber ohne dabei völlig beliebig oder unerkennbar zu werden. Es schwingen die Saga-Trademarks, wie irrwitzig schnelle Gitarren- und Keyboardläufe, verhaltener Bombast und epischen Melodien immer noch mit, aber sie dominieren eben nicht mehr so deutlich. Trotzdem muss ich zugeben, dass ich zum ersten Mal ? wenn wir den instrumentalen Opener mal außen vor lassen ? bei ?A Number With A Name? aufgehorcht habe, und dieser Titel ist so deutlich Saga, dass er auf keinem der früheren Alben aufgefallen wäre. Das folgende ?Now Is Now? klingt dafür allerdings gleich wieder, als würden Saga Journey covern, trotz vertrackter Instrumentalpassagen. Trotzdem musikalisch durchaus ?Daumen hoch? (außerdem finde ich weder Journey noch Boston so schlimm).
Nun, der neue Sänger Rob Moriatti kommt aus der Melodic Rock-Ecke, da hat er mit der Band Final Frontier und solo schon einiges an Zeichen gesetzt. Ich denke damit ist das Hauptproblem schon benannt. Unabhängig davon, ob man Michael Sadler nachtrauert oder nicht, Moriattis Stimme, die wie eine Kreuzung aus Steve Perry und Jon Bon Jovi klingt, passt zu keiner Zeit zur Musik, außer vielleicht in der Kitsch-Ballade ?Hands Of Time?. Ansonsten singt er gegen die Musik an, mit dem fatalen Effekt, das ?The Human Condition? plötzlich wie eine glatte, gesichtslose Ansammlung von Melodic Rock-Songs klingt. Die oben beschriebenen musikalischen Feinheiten gehen dadurch einigermaßen unter (zumindest wenn man nicht nur konzentriert das Album hört, sondern die Musik eher so nebenbei laufen lässt). Das ist schade. Aber vielleicht klappt das ja in Zukunft besser, dies war ja erst der erste Versuch.
Noch ein Wort zum Opener und Titeltrack: Wahnsinn! Dieses Instrumental toppt gar noch das schon ziemlich irrwitzige ?Corkentellis? vom Vorgänger-Studiowerk. Warum gibt es davon nicht mehr? Die Hälfte instrumentale Tracks und die Hälfte mit Gesang, das wäre doch was und schon wäre die Welt vielleicht komplett in Ordnung. So schwankt ?The Human Condition? irgendwo zwischen ?okay? und ?gerade noch gut?.
| Anspieltipp(s): |
"A Number With A Name" und "Now Is Now", um gleich Mal "beide" Seiten der neuen Saga kennenzulernen |
| Vergleichbar mit: |
Saga zur Zeit von "The Security of Illusion" mit deutlichem Melodic Rock-(Gesangs)-Einschlag |
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| Veröffentlicht am: |
30.5.2009 |
| Letzte Änderung: |
2.8.2011 |
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