The Confessions Of Dr Dream And Other Stories
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Informationen
Allgemeine Angaben
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| Label: |
Island |
| Durchschnittswertung: |
9/15 (1 Rezension) |
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Besetzung
| Kevin Ayers |
Vocals, Guitars |
| Sam Mitchell |
Guitar |
| Mark Warner |
Guitars |
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| Rupert Hine |
Clavinet, Organ, ARP Synthesizer, E-Piano, Percussion |
| John Perry |
Bass |
| Mike Giles |
Drums |
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Gastmusiker
| The G'Deevy Ensemble |
Percussion |
| Doris Troy, Rosetta Hightower, Joanne Williams |
Backing Vocals |
| Simon Jeffes |
Brass arrangements |
| Ray Cooper |
Percussion |
| Sean Milligan |
Backing Vocals |
| Ollie Halsall |
Guitar |
| Mike Oldfield |
Guitar |
| Cal Batchalor |
Guitar |
| Henry Crallan |
Piano |
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| Steve Nye |
Organ, E-Piano |
| Mike Moran |
Piano |
| Lol Coxhill |
Sax |
| The Hulloo Choir |
Backing Vocals |
| Nico |
Voice |
| John Gustafson |
Bass |
| Trevor Jones |
Bass |
| Mike Ratledge |
Organ |
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Tracklist
| Disc 1 |
| 1. |
Day by day
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3:53
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| 2. |
See you later
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0:28
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| 3. |
Didn't feel lonely till I thought of you
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4:10
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| 4. |
Everybody's sometime and some people's all the time blues
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3:04
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| 5. |
It begins with a blessing / Once I awakened / But it ends with a curse
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8:19
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| 6. |
Ballrearing blues
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0:52
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| 7. |
The Confessions of Doctor Dream
1. Irreversible neural damage 2. Invitation 3. The one chance dance 4. Doctor Dream theme
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18:46
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| 8. |
Two goes into four
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1:52
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| 9. |
Another whimsical song
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0:25
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| 10. |
Lady Rachel
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3:54
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| 11. |
Stop this train
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6:14
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| 12. |
Didn't feel lonely till I thought of you
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4:36
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| 13. |
The Up Song (single a-side)
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3:19
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| 14. |
After the show (single a-side)
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2:38
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| 15. |
Thank you very much (single b-side)
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3:02
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| Gesamtlaufzeit | 65:32 |
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Rezensionen

Mit "Bananamour" war Kevin Ayers Vertrag mit der EMI erfüllt. Ein neues Zuhause fand er bei Chris Blackwells Island-Label, auf dem dann 1974 sein fünftes Album "The Confessions Of Dr. Dream And Other Stories" erschien. Wieder hatte Ayers seine Begleitmannschaft neu zusammengestellt. Neben John G. Perry am Bass (damals noch, oder gerade nicht mehr bei Caravan) und dem ersten King-Crimson-Schlagzeuger Michael Giles hinterließ vor allem Keyboarder und Produzent Rupert Hine klangliche Spuren. Trotzdem ist "The Confessions Of Dr. Dream And Other Stories" ein typisches Ayers-Album geworden (und ist gleichzeitig wohl seine letzte für Progger wirklich interessante Produktion).
Das Album teilt sich recht klar in zwei Teile, welche mit den ehemaligen LP-Seiten übereinstimmen. Seite 1 (die Tracks 1-6) bietet Ayers-typische Popsongs, eher unkomplizierte, doch nicht notwendigerweise unkomplexe Artpopnummern, die gut im Ohr hängen bleiben und durch die originelle Instrumentierung gefallen. Nur den ausgiebigen Einsatz der Backgroundsänger hätte sich Ayers nach meinem Geschmack sparen können. Mehr oder weniger lange Soli diverser Gastmusiker (von denen die meisten in nur einer Nummer zum Einsatz kommen), darunter Mike Oldfield und Ollie Halsall (von Patto, der übrigens bis zu seinem frühen Tod 1992 Ayers als Konzert- und Sessiongitarrist treu bleiben sollte) runden das Ganze ab. Das lange "It begins with a blessing / Once I awakened / But it ends with a curse" ist eine kleine Suite solcher Popsongs, die offenbar auf thematischem Material aus Ayers noch aus Soft-Machine-Tagen stammenden Song "Why are we sleeping" beruht.
Erstaunlich duster und auch aufgrund seines Umfangs ungewöhnlich für Ayers Schaffen ist dann das lange, ursprünglich auf der zweiten LP-Seite zu findende Titelstück. Das vierteilige Werk ist eine komplexe Canterbury-Suite, deutlich jazzrockiger als der Rest des Albums, und gerät bisweilen (gerade im ersten Teil) in angeschrägte Gefilde. Geheimnisvoll hallende, von repetitiven Akustikgitarrenläufen überlagerte Klänge kommen hier zuerst aus den Boxen, angereichert mit verfremdeten Gesangseinlagen und seltsamen Deklamationen von Nico. Im zweiten Teil wird das Ganze dann fröhlicher, nähert sich stilistisch der ersten Albumhälfte, um dann in den letzten beiden Teilen in einen meist instrumentalen Canterburyjazzrock umzuschwingen, der durch die typischen Orgelleinlagen Mike Ratledges sein charakteristisches Gepräge bekommt. Zum Abschluss des Albums, quasi zur Erholung, kommt dann mit "Two goes into four" ein nettes, entspanntes Liedchen.
Dem neusten, bei EMI-Harvest (die wohl die Rechte von Island erworben haben) erschienen CD-Reissue sind noch eine Ladung Bonusstücke beigefügt. Dies sind einmal nicht auf dem originalen Album zu findende Singletracks im typischen, humorvoll-seltsamen Ayers-Stil (die letzten drei Nummern) und eine BBC-Session vom Juli 1974.
"The Confessions Of Dr. Dream And Other Stories" ist eine durchaus gelungene Angelegenheit, auch wenn der echte Progger in den meisten Nummern nicht viel Nahrung finden wird. Dafür bekommt er mit dem Titelstück um so mehr davon geliefert. Diese Komposition gehört sicher mit zu den besten Stücken, die Ayers aufgenommen hat. Ich würde "The Confessions Of Dr. Dream And Other Stories" nach "Shooting at the moon" und "Joy of a toy" als drittbestes Album in Kevins Ayers Produktionskatalog einordnen!
| Anspieltipp(s): |
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| Vergleichbar mit: |
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| Veröffentlicht am: |
10.4.2009 |
| Letzte Änderung: |
8.2.2013 |
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