The Way
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Informationen
Allgemeine Angaben
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| Label: |
10t Records |
| Durchschnittswertung: |
5/15 (1 Rezension) |
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Besetzung
| Henry Tarrnecky |
Vocals, Lyrics |
| Blake Tobias |
Keyboards, Bass, Programming |
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| Jack Wright |
Guitars, Drums |
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Gastmusiker
| Glenn Arpino |
Mellotron (Sheep) |
| Gary Carciello |
Lead Guitar (Mankind), Rhythm Guitar (She) |
| Ange DiGeronimo |
Drums (I'm Me, Liberate Me) |
| Glenn Liljeblad |
Lead Guitar (Sheep) |
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| Tom Shiben |
Bass (You Can Never Know, Heavy Billy) |
| Desiree Stisi |
Backup Vocals (Mankind) |
| Reid Tobias |
Bass (Sheep) |
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Tracklist
| Disc 1 |
| 1. |
You Can Never Know
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8:09
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| 2. |
I'm Me
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8:08
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| 3. |
Mankind
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6:48
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| 4. |
Heavy Billy
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4:18
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| 5. |
Sheep
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6:38
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| 6. |
He's Like You
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5:06
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| 7. |
Road to 2012
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5:29
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| 8. |
Hypatia
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7:25
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| 9. |
She
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10:30
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| 10. |
The Way
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6:55
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| 11. |
Liberate Me
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4:35
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| Gesamtlaufzeit | 74:01 |
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Rezensionen

Spätestens seit so unterschiedlichen Alben wie "Arbeit macht frei" von Area, "Sola Scriptura" von Neal Morse und "Tormato" von Yes wissen wir, dass Progger weder von Politik noch von Religion noch von pseudowissenschaftlichem Unfug der Marke von Däniken die Finger lassen können. Was das mit TCP - oder ausgeschrieben Temporal Chaos Project - zu tun hat? Ziemlich viel, ist die Musik doch nur ein Betätigungsfeld des Ostküstentrios, das daneben auf der Homepage auch noch allerlei mehr oder minder seriöse Quellen zu folgendem Zweck zusammengetragen hat:
"The intent of this area is to provide additional sources of information about our world and those who have significant influence over it. The focus is to provide the means to obtain a more complete picture of what information was censored, twisted, minimized, or differs from media stories and the official sources they rely on. It includes information originally reported without reinforcement, events buried in a sea of trivial stories, or news and ideas not released at all by mass media or industry associations. This research area has links to mass media video and articles just as it does to independent sources. Together they form a much more complete picture of our past, present, and likely, the future."
Wo wir schon dabei sind - und weil man ja gelernt hat, dass Zitate oft viel mehr aussagen als lange Erläuterungen ? gleich noch zwei weitere Aussagen aus den Federn des Projekts:
"This section is primarily about well-founded suspicions of the existence of an ongoing but accelerating societal management plan; the so-called New World Order (NWO). This is essentially the concept that a group of elite globalists closely associated with international banking, the central banks, politics, and a number of secret societies and groups seek to run the world as one entity in a collectivist (or socialistic) fashion. The autocratic style of totalitarianism foreseen of the NWO would remove freedom and state sovereignty on a global basis."
"The TCP logo represents the dichotomy in mankind, the bad part of which has continually spawned temporal chaos throughout time. Will we ever find the way?"
Während ersteres Zitat nochmals von der "Research"-Sektion der Projekt-Homepage stammt, ist letzteres die aus dem Booklet stammende Erläuterung sowohl des Bandlogos als auch des Albumtitels. Nun sind die BBS keine politische Seite, weswegen ich obige Aussagen (und den Rest dieses Teils des TCP-Projektes) nicht kommentieren möchte. Da sich die entsprechenden Hintergründe allerdings deutlich in den Texten niederschlagen, scheint mir zumindest ein Hinweis auf diese Dimension des Projektes geboten.
Wichtiger allerdings als die Texte dürften den meisten Lesern dieser Seiten die musikalischen Qualitäten von TCP sein ? und diese sind (man verzeihe mir diesen kleinen Seitenhieb) ähnlich durchwachsen wie die von ihnen zusammengetragenen Artikel. TCP verwursten in ihrer Musik ein Sammelsurium unterschiedlichster Proggrößen von Genesis - v.a. der Gabriel-in-schlecht-Gesang von Henry Tarrnecky ? über Yes bis Marillion. In "Heavy Billy" dürfen auch Emersonsche Tasteneskapaden zu ihrem Recht kommen, während die Keyboardfanfaren in "Road to 2012" irgendwo zwischen einer mittelprächtigen Achtziger-Synthpoptruppe und einer 10 Jahre in der Sonne aufbewahrten Ars-Nova-Cassette liegen.
Hört sich schlimm an? Nun, tatsächlich ist es alles halb so wild. Neoprog-Fanatics dürften "The Way" trotz der beschrieben Schwächen goutieren können, zeigen TCP doch immer wieder ein Händchen für ansprechende Melodien. So ist z.B. die Hookline von "Mankind" sehr gelungen, während das düstere "Hypatia" recht ansprechend das finstere Ende der Universalgelehrten der Spätantike vertont, die von einem wütenden christlichen Mob (in einer Kirche!) gesteinigt wurde.
Insgesamt bleibt "The Way" aber dennoch ein Album, dass es mit seiner Unmenge an Einflüssen und Stilrichtungen aus klassischem Prog, Neoprog und Hardrock, die verbunden werden wollen, versäumt, ein klares Profil zu zeigen. Während die meisten Stücke des Albums für sich genommen durchaus funktionieren, kommt dadurch insgesamt nicht viel mehr als Kraut und Rüben heraus. Ein weiteres Manko des TCP-Debüts ist die Tatsache, dass nach einigen Hördurchgängen der Genuss deutlich nachlässt, da sich hinter der gefälligen Schale ein doch vielfach recht flaches Songgerüst verbirgt und Schwächen wie das einfallslose und hölzerne Drumming von Jack Wright immer auffälliger werden. Im Endeffekt sollten daher nur beinharte Anhänger der melodischen Sparte des Progs zugreifen ? alle anderen hören sich besser ein beliebiges Interview von Ronald Pofalla an. Das ist günstiger und ähnlich spannend.
| Anspieltipp(s): |
Mankind, Sheep, Hypatia |
| Vergleichbar mit: |
Ein Prog-Kessel Buntes |
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| Veröffentlicht am: |
25.6.2009 |
| Letzte Änderung: |
25.6.2009 |
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